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25.09.2007 29,89
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Produktinformation:

Darsteller: Alberta Watson, Carlos Bernard, Dennis Haysbert, Kiefer Sutherland, Mary Lynn Rajskub
Durchschn.Kundenbewertungen: basierend auf 17 Rezensionen
ASIN: B000I5X5M2
EAN: 4010232036339
Erscheinungsdatum: 18.05.2006
Verkaufsrang: 291
Publisher: Twentieth Century Fox Home Entert.
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Bildseitenformat: 16:9
Altersfreigabe: Freigegeben ab 16 Jahren
Format: Dolby, PAL, Surround Sound


Kundenrezessionen

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jack is back ... und wieder weg!

vorausschicken möchte ich, daß diese staffel die (bis jetzt) bei weitem spannendste ist - diesmal gibts so gut wie kein atemholen, zu lückenlos werden die absurdesten ereignisse aneinandergereiht.
daß (zumindest zu anfang) kaum ein bekanntes gesicht auftaucht, tut der serie sehr gut. vor allem, daß man entschieden hat, jacks supernervige tochter diesmal komplett herauszuhalten!
zu bekritteln (aber nachfolgendes rechtfertigt aufgrund des im wahrsten sinn des wortes mörderischen plots und der wieder mal meisterhaften darstellung sutherlands keinen punkteabzug) gibts von meiner seite die stellenweise extrem unlogischen verhaltenmuster einzelner personen und die botschaft des films, wonach der zweck so gut wie alle mittel nicht nur rechtfertigt, sondern auch ausdrücklich gutheißt! so wird denn auch ein präsident, der nicht sofort zu den extremsten mitteln greift, als weichei dargestellt und ein menschenrechtsanwalt als schmierige und aalglatte witzfigur. außerdem klinkt jack hier komplett aus, um sein ziel zu erreichen: er tötet, foltert, verübt raubüberfälle, verletzt exterritoriales gebiet und bricht so gut wie jedes relevante gesetz!
wer aber (ohne ideologische hintergedanken und juristische, bzw. menschenrechtliche skrupel) einfach gute und spannende unterhaltung sucht, wird hier bestens bedient!!!

Bewertung vom 2008-09-03

1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.

Beste Unterhaltung durch Guantanamo-TV

Man weiß wieder einmal nicht so richtig, was man von der vierten Staffel von "24" halten soll. Auf der positiven Seite steht, dass die Story wie immer super spannend ist (merkt man spätestens, wenn es schon halb zwei Uhr nachts ist und man sich sagt: Okay, dies ist jetzt aber wirklich die letzte Folge, de ich mir heute anschaue ....) und dass das Casting wieder einmal großartige Arbeit geleistet hat. Von der Dramaturgie her ist vieles viel besser gelungen als speziell bei der sehr durchwachsenen dritten Staffel, bei der man sich in überflüssigen und schlecht motivierten Nebenhandlungen verlor, die plötzlich irgendwo im Nichts verschwanden. Statt eines "Vormittagsabenteuers" und einer Hauptgeschichte bekommt der Zuschauer vier etwa gleichrangige Handlungen geboten, die locker, aber recht gelungen miteinander verbunden sind. Damit Hand in Hand geht übrigens ein in ungewöhnlich hoher Frequenz stattfindender Austausch der Charaktere, wodurch sich immer wieder interessante dramaturgische Wendungen ergeben (z.B. durch den Wechsel von Präsident Keeler zu Präsident Logan).

Leider geht das hohe Erzähltempo auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Mit "Echtzeit" (immerhin der Grundidee der ganzen Show) hat die Sendung nichts mehr tun - Fahrten von A nach B dauern grundsätzlich nicht länger als dreieinhalb Minuten, und komplexe Verschlüsselungsalgorithmen werden in atemberaubendem Tempo geknackt. Andere grundsätzliche, teilweise auch dem TV-Format geschuldete Schwächen hat die Staffel von ihren Vorgängern übernommen: Terroristen, von denen zu Beginn noch kein Geheimdienst je etwas gehört hat, verfügen plötzlich über grenzenlose Mengen an Mensch und Material und kennen z.B. sogar die Frequenz des geheimen Peilsenders, der im Atomkoffer des US-Präsidenten versteckt ist. Nur gut, dass sich CTU mit einer Tastenkombination wahrscheinlich auch auf der Armbanduhr meiner Oma einhacken könnte. Ein Hoch auf den Patriot Act.

Wenn man sieht, wie hervorragend die Mitglieder der CTU-Familie ausgearbeitet sind, dann wundert man sich, wie klischeehaft eindimensionl die "Bösen" handeln (wie z.B. der arabischstämmige Vater, der plötzlich ganz scharf darauf ist, seinen eigenen Sohn zu erschießen). Leider liegt das nicht nur daran, dass man für TV-Sendungen die Verhältnisse nun mal etwas klarer getrennt als im Kino darstellen müsste. Es liegt eben auch daran, dass der für seine erzreaktionäre Haltung berüchtigte Fox-Kanal und die zugehörige Murdoch-Presse seinerzeit zu den tollwütigsten Verfechtern des Irak-Krieges gehörten und bis heute gehören; ganz offenbar soll die fehlende Legitimation für diesen Krieg durch mittelalterlich anmutende Rachepropaganda übertüncht werden. Wenn seriös wirkende Anzugträger wie Dennis Haysbert (Ex-Präsident Palmer) mit verantwortungsvoller Miene anmahnen, "Lassen Sie unsere Leute ihre Arbeit machen", dann heißt das im Klartext: In Zeiten des Terrors ist Foltern erste Bürgerpflicht. Keiner wird verschont, weder Arbeitskollegen noch Minderjährige und noch nicht einmal die eigenen Kinder. Alles scheinbar gerechtfertigt durch herbeikonstruierte Dilemmas und den angeblichen Zeitdruck. Dagegen zu protestieren wagen höchstens degenerierte Schwule (wie der Sohn des Verteidigungsministers) oder hysterische Waschlappen (wie der Vizepräsident). Am ehesten verkörpert noch Jack Bauers Freundin Audrey Raines das edle und idealistische Amerika, aber letztlich tritt auch sie beiseite und lässt ihn tun, was ein wahrer Mann (angeblich) tun muss. Zwar verzichtet die vierte Staffel auf den voyeuristischen Sadismus anderer Folgen (z.B. Hinrichtung von Ryan Chapelle in Staffel 3), dafür wirkt die Story streckenweise wie ein Rechtfertigungsvideo für Guantanamo-Wärter.

Man traut seinen Augen kaum und erahnt spätestens jetzt die politische Intention des Senders, als in einer Folge plötzlich ein Anwalt in der CTU-Zentrale aufmarschiert und die Freisetzung eines Terroristen fordert. Dieser Anwalt arbeitet für "Amnesty Global" (womit natürlich "Amnesty International" gemeint ist) und erinnert im Habitus eher an einen zugekifften Gebrauchtwagenhändler. Eine Menschenrechtsorganisation, die als schmieriger Handlanger der Unterwelt diffamiert wird - so weit ist es mit Teilen Amerikas also gekommen. Spätere Generationen werden sich für die Szene hoffentlich in Grund und Boden schämen.

Noch einmal, filmisch gesehen ist "24" für eine TV-Serie von hoher, ja von überragender Qualität - deswegen gebe ich auch immerhin drei Sterne. Politisch gesehen kann ich aber nur so viel sagen: wäre dieselbe Serie in China oder im Iran produziert und ausgestrahlt worden, hätten sich jene reaktionären Kreise in den USA am lautesten darüber echauffiert, die es der eigenen Bevölkerung als Zeichen von patriotischem Geist verkaufen. Wenn zwei dasselbe tun, ist es eben offenbar noch lange nicht dasselbe.

Bewertung vom 2008-08-05

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Best of Four!

Die erste Staffel war unheimlich innovativ, die zweite unglaublich brutal, die dritte mit ungeheuren Extremen. Doch Staffel vier ist die bis dahin beste! Natürlich kann man wieder viel kritisieren. Nicht alles mutet realistisch an, manche Kniffe sind zu unglaubwürdig und oft fehlen Tiefe und Hintergrund. Doch zum ersten Mal bemühen sich die Macher, die typische 24-Moral von verschiedenen Seiten her zu beleuchten, mal andere Perspektiven mit hineinzunehmen. Charaktere bekommen mehr Menschlichkeit, mehr Verstand, dürfen aber auch Schwächen haben. Geschickt wird zudem neues Personal eingeführt und an überraschender Stelle altes wieder reaktiviert! Das, was die Serie besonders auszueichnet, kommt auch hier wieder zum Tragen: Tempo, Tempo, Tempo und irrsinnige Spannung! Man möchte am liebsten alle Folgen in einem Rutsch durchsehen! Deshalb ist der Konsum unbedingt empfehlenswert!!! Allerdings wirklich nur Personen über 16 Jahre mit gefestigten Moralvorstellungen und Respekt vor zivilisierten, an der Menschlichkeit orientierten Handlungen! Denn bestimmte Botschaften, in dieser Staffel besonders raffineirt eingekleidet sind ein wunderbares Spiegelbild der heutigen Zeit, die es immer wieder neu zu hinterfragen gilt!

Bewertung vom 2008-07-09

2 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.

Absolut süchtig machend!!!

Ich bin von der ersten Folge an ein riesiger 24-Fan und habe schon voller Vorfreude auf die 4 Staffel gewartet und das Warten hat sich mal wieder mehr als gelohnt!!!!
Auch hier wird das überragende Niveau an Spannung, unerwarteten Wendungen und Aktion weiterhin gehalten, wenn nicht sogar noch getoppt! Alles spielt sich in einem solch rasenden Tempo ab, dass man selbst nach dem Anschauen absolut aufgedreht ist (mir ging es jedenfalls so).
Auch die Schauspieler sind mal wieder einsame Spitze, allen voran Kiefer Sutherland!!! Ich bin der Meinung, dass kein anderer die Rolle des Jack Bauer besser spielen könnte, als er es tut. Man zittert, fiebert und leidet mit ihm und er überzeugt von der ersten Sekunde. Doch auch die anderen sind nicht zu verachten und zusammen mit diesem tollen Drehbuch machen sie diese Serie so brillant, dass auch die vierte Staffel einfach nur absolut süchtig machend ist!!
Wenn es nicht so schade wäre, dass diese lang ersehnte Fortsetzung dadurch umso schneller vorbei wäre, hätte ich die 24 Stunden glatt in einem weggucken können, doch ich habe sie mir aufgespart und sie langsam genossen, immerhin ist die Zeit bis zur 5. Staffel noch ganz schön lang. Ich freue mich aber jetzt schon drauf!
Bis dahin rate ich aber jedem, der es (für mich unerklärlicherweise) noch nicht hat, unbedingt Staffel 1-4 anzusehen!!!!

Bewertung vom 2008-06-17

8 von 8 fanden diese Bewertung hilfreich.

Story top, Charaktere top! Es wird immer besser!

Nach dem Ende der sensationellen dritten Staffel hatte ich erst mal gar keine Lust auf die vierte. Zu groß erschien mir das Risiko, dass das Niveau nicht gehalten werden kann und es zu Enttäuschungen kommt. Natürlich habe ich mir die Staffel doch angeschaut und fühlte gleich zu Anfang schon meine negativen Gefühle bestätigt. Jack ist nicht mehr bei der CTU und auch sonst hat sich seit Staffel 3 einiges getan. Aber glücklicherweise reißt einen die 24-Action sofort mit und man taucht wieder ein in die Welt des Jack Bauer - diesmal eine Welt, die noch dramatischer und glaubhafter ist als alle Vorgängerstaffeln. Als 24-Fan wird man im Verlauf der Staffel auch erleichtert sein, dass liebgewonnene Charaktere nach und nach wieder auftauchen und ihren Platz in der Story einnehmen.
Obwohl es wiedermal darum geht, eine von Terroristen geplante Nuklearkatastrophe abzuwenden, bietet Staffel 4 eine neue Geschichte, die meiner Meinung nach die Story der Staffel 3 nicht überbieten kann, aber das Niveau hält. Die Charakterzeichnung der bekannten Figuren allerdings entwickelt sich auch in dieser Staffel weiter, was das Filmerlebnis nochmals steigert!

Bewertung vom 2008-04-20

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Die Beste !

Es ist viel gesagt, ich mache es kurz: Staffel 4 ist die Beste! Die Staffeln 1 bis 5 habe ich gesehen, alle sind genial. Man kann es nicht anders sagen. Die Vierte toppt alles, das Ende ist unglaublich und wie immer so überraschend, dass man es selbst 5 Minuten vorher noch nicht erahnen kann. 24 ist ein Muss!

Bewertung vom 2008-03-05

3 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.

Eine Staffel der Superlative

Spektakulär wie eh und je beginnt die vierte Staffel von 24 gleich mit dem Anschlag auf einen Zug. Doch dieser Anschlag, ebenso wie die kurz darauf folgende Entführung des Verteidigungsministers James Heller, dienen rein zur Ablenkung von den wahren Zielen der Terroristen, welche mit einer geradezu apokalyptischen Serie von Anschlägen die USA zu zerstören versuchen. Überschattet von der internetweiten Übertragung des Schauprozesses gegen den Verteidigungsminister gelingt es den Terroristen den Terroristen anhand einer beim Zug-Anschlag gestohlenen Fernsteuerung die Kontrolle über sämtliche Atomkraftwerke der USA an sich zu reißen. In einem Wettlauf mit der Zeit gelingt es Jack Bauer und der CTU zwar, das Schlimmste zu verhindern, doch der Kopf der Anschläge, Habib Marwan, scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Kaum haben sie das Schlimmste überstanden gelingt es Marwans Kollaborateuren einen direkten Anschlag auf die Air Force One und damit den amtierenden Präsidenten der USA durchzuführen, um damit in Besitz des legendären schwarzen Koffers mit den Codes für die Nuklearraketen der Vereinigten Staaten zu gelangen.

Hauptsächlich bewegt sich die Handlung der vierten nur noch auf 2 Storylines, zum einen jene Jack Bauers und der CTU, zum anderen die der Familie Araz und der Terroristen. Wie bereits in der zweiten Staffel handelt es sich bei den Terroristen auch diesmal um radikale Islamisten, welche sich auch dieses Mal einer Nuklearwaffe bemächtigt haben und diese gegen das imperialistische Amerika einzusetzen gedenken. Als der Vizepräsident schließlich nicht fähig ist mit der Bedrohung fertig zu werden empfiehlt ihm sein Berater Mike Novik den ehemaligen Präsidenten David Palmer zu konsultieren. Außer Novick und Palmer sind auch zahlreiche alte Bekannte aus der CTU wieder mit dabei, zB Chloe OBrien, Michelle Dessler und Tony Almeida. Gleichzeitig kommen im Laufe der Serie auch wieder zahlreiche Darstellungen von Folter und Gewalt im Namen des Kampfs gegen den Terror vor, diese sind zwar kontrovers, doch in Anbetracht der Situation und vor allem des Spannungsbogens verständlich. Leider erschöpft die Reihe von Terroranschlägen dieser Staffel langsam das Repertoire der Serie, stellt sich also die Frage wovon die nächsten Staffeln handeln sollen. Da die fünfte Staffel bereits abgedreht ist, weiß man, dass in dieser vor allem chemische Waffen, wie Nervengas eine wichtige Rolle spielen sollen.

Wie bereits die dritte und vierte Staffel wurde auch diese mit einer eigenen DVD voller Specials ausgestattet. Besonderes Augenmerk erregt darunter die besonders für ihre Innovation gelobte Handy-Mini-Serie 24. Diese besteht aus exakt 24 Folgen von je einer Minute Länge. Erwartungsgemäß scheitert die Serie jedoch, obwohl teilweise Kulissen und Gegenstände aus der Original-Serie verwendet wurden, das verleiht der Mini-Serie zwar doch einen gewissen 24-Touch doch geht dieser angesichts der schlechten Darstellung der Schauspieler schnell verloren. Fazit zu dieser Mini-Serie: Gute Idee, grauenvoll inszeniert. Desweiteren punktet die Specials-DVD mit einem Prequel zu Season 5, welches Jack auf der Flucht vor unbekannten Verfolgern zeigt. Man erinnert sich, dass er ja am Ende der vierten Staffel gewissermaßen von der Bildfläche verschwunden ist. Weitere Specials sind Dokumentation wie Making a Scene, welche einen Blick hinter die Kulissen des Prequels erlaubt, eine weitere Dokumentation über den Bau der neuen CTU und den Dreh des Zugattentats.

Fazit:
Eine wahre Staffel der Superlativen, die sich in Tempo und spektakulären Inszenierungen geradezu selbst übertrifft.

Bewertung vom 2008-02-25

1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.

Story Top, Bild u. Ton Flop

Zur Story nur so viel: Spannend bis zum Schluss, tlw. unlogische u. sehr "amerikanische" Story, was den Pathos anbelangt. Auch die politisch sicher nicht korrekte Billigung von Folter u. Kolletarlschäden ist nicht jedermanns Geschmack. Dennoch bietet 24 einen herausragenden Thriller der seinesgleichen sucht. Staffel 5 ist schon gekauft.
Was leider als sehr negativ zu bewerten ist, dass die Bild- u. Tonqualität mit der Story leider überhaupt nicht mithalten kann. Das Bild ist ewtas besser als Kabel-TV u. der Ton trotz 5.1 derart frontlastig u. auf den Center beschränkt, dass man glaubt es laufen nur die TV-Lautsprecher. Hier verschenkt man jede Menge Potential, die die Serie noch attraktiver gemacht hätten.

Bewertung vom 2007-08-30

2 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.

Moderner James Bond im XXL Format

James Bond der Moderne, so könnte man den Helden aus
"24", Jack Bauer, bezeichnen.
Währrend James Bond der Held bei der Bekämpfung des
Kalten Krieges war, ist heute Jack Bauer der Held bei
der Bekämpfung des Terrorismus.

Der bereits vierte vierundzwanzig Stunden Einsatz
für Jack Bauer, und es geht wieder spektakulär weiter,
wie man es von den bisherigen Staffeln gewohnt war.

Atomare Bedrohungen von Terroristen drohen die USA in
Schutt und Asche zu legen, doch Jack Bauer kämpft
gegen jede Regel dagegen an, knallhärter denn je.

Die Serie toppt sich mal wieder selbst.
Die gewohnte Darstellergarde aus den bereits bekannten
Staffeln ist wieder komplett im Aufgebot der vierten
Staffel vertreten.
Die Story ist mal wieder unglaublich spannend, wenn auch
nicht immer ganz plausibel.
Doch die Dramatik und Spannung setzt sich über kleine
Handlungsschwächen hinweg.

Leider wirkt der "Bösewicht" diesmal nicht so stark und
böse wie in den vorherigen Staffeln.
Arnold Vosloo, der hier den Topterrorist Habib Marwan
verkörpert, bringt leider nicht die geniale Böshaftigkeit
seiner Vorgänger in den anderen Staffeln, und wirkt neben
den anderen sehr guten Darstellern eher farblos.

Trotzdem ist auch Staffel 4 mal wieder Hochspannung
der Extraklasse.
Vor allem das höchst dramatische Finish um die Zukunft
von Jack Bauer, um nicht zu viel zu verraten, ist alles
andere als ein Happy-End und macht Lust auf die bereits
erhältliche 5. Staffel.

Insgesamt absolut empfehlenswert,
nicht nur für eingefleischte "24"-Fans.



Bewertung vom 2007-05-20

7 von 9 fanden diese Bewertung hilfreich.

Besser als erwartet

Mit gewissen Vorbedenken ging ich an die 4. Staffel von 24 heran - zuviele hatten mich gewarnt, man könne den Eindruck bekommen, als hätte das Pressekorps des Präsidenten die Drehbücher verfasst. Am Ende muss ich sagen - weit besser als erwartet (also wie Angela Merkel ^^ schönen Gruss an Volker Pispers *fg*): Die Plots sind abwechslungsreich, die Feinde allesamt pöse pöse pöse(Zudem habe ich eine gewisse Schwäche für Arnold Vosloo, der einen grandiosen Bösewicht abgibt, allerdings nicht an Saunders aus Staffel 3 anreicht)und das mehr oder minder am Anfang ausser Jack Bauer kein wirklich bekanntes Gesicht bei ist, schadet der Serie nicht wirklich. Auch das Grundkonzept von mehreren Anschlägen im Vergleich zu den grossen Handlungsbögen der ersten Staffeln setzt einen guten Kontrapunkt.
Natürlich gibt es einiges auszusetzen - die Folterpraxis der CTU wurde ja schon angesprochen, aber gerade die trifft ja immer den Falschen bzw. hat keinen Erfolg (jedenfalls kann ich spontan 3 Leute aufzählen, wo es so war, aber nicht ein einziges Mal, wo's wirklich geklappt hat...)- ob dies den Autoren bewusst war ? EIn Schelm wer Böses dabei denkt.
Auch bei manchen Episoden habe ich mich köstlich amüsiert, etwa [ACHTUNG SPOILER] wenn der "sich selbst befreiende" Verteidigungsminister in bester Rambomanier versucht, sich den Weg freizuschiessen und mal eben 2 Terroristen abknallt. Die gibt es eh wie Sand am Meer (muss Marwan im Sonderangebot erstanden haben, würde auch ihre Befähigung erklären sich totschiessen zu lassen - höchstens Sturmtrooper sind darin "effektiver"). Ebenso unvermeidbar sind Logiklöcher in der Handlung - der Override braucht ca. 3 Stunden um 5 Kraftwerke in Gefahr zu bringen aber kaum 10 Sekunden um schwupps di wupps alle Kraftwerke wieder zu retten - schon ne sichere Sache, son' Atomreaktor.
Auch gibt es die vorkommenen Füllepisoden - und -Momente, die z.T. gelungen (der Verlust persönlicher Angehöriger der CTU-Leute), z.T. gelungen aber hanebüchend unlogisch sind (warum die Waffenfirma durchdreht und ihre Existenz dadurch schützen will, indem sie mal eben ne Bombe zündet und ihren Block mit Killerkommandos (!) unsicher macht ist zwar blendend unterhaltsam, doch rational schlicht unerklärlich).
Und das Marwan ungefähr 5x entkommt, ist war o.k. (show must go on) aber vielleicht doch 1 oder 2 mal zuviel - fand ich in Season 3 besser gelöst.
[Spoiler Ende]
Aber nach dem ganzen Gemäkel sei dennoch hervorgehoben, eine gute Staffel, die einen Stern wegen dem oben gesagten abzeogen bekommt und noch einen Stern weil von dem Ende (Staffel 1), der Story (Staffel 2) und den Einzelepisoden (Staffel 3) die vorhergehenden Episoden mehr zu bieten haben.

Bewertung vom 2007-01-12




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