One Way
~Darsteller: Lauren Lee Smith, Til Schweiger
(51 Rezensionen) |
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productinformation für One Way:
Darsteller: Lauren Lee Smith, Til Schweiger
Durchschn.Kundenbewertungen:
basierend auf 51 Rezensionen
ASIN: B000OCXJWU
EAN: 5050582496079
Erscheinungsdatum: 27.09.2007
Verkaufsrang: 2367
Publisher:Universal/DVD
Studio: Universal/DVD
Label: Universal/DVD
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Altersfreigabe: Freigegeben ab 16 Jahren
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
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Til Schweiger spielt in One Way einen smarten, karrieregeilen Frauenhelden der in die Enge getrieben wird. Deutsche Kinoproduktion mit internationalem Flair und New Yorker Setting.
Für manche ist Til Schweiger der „Proll vom Dienst“, ein eindimensionaler Schauspieler, der seine Popularität vor allem seinem Aussehen zu verdanken hat. Für andere ist er einer unserer wenigen wirklichen Kinostars. Tatsache ist, dass sich Schweiger schon seit geraumer Zeit neben seinen Filmrollen als Regisseur und Produzent verdingt, und das durchaus mit beachtlichem Erfolg – man denke nur etwa an Knockin´ on Heavens Door. Auch bei One Way ist Schweiger ausführender Produzent und Star in Personalunion. Das Drehbuch stammt vom schweizer Werbefilmer Reto Salimbeni, der sich gleich als Regisseur mit einkaufen ließ.
Werbeprofi Eddie (Till Schweiger) ist kurz vor dem Ziel. Der durchtrainierte, smarte Yuppie wird die Tochter seines Chefs heiraten und als Junior Partner in die angesehene New Yorker Werbefirma einsteigen. Da passiert etwas furchtbares: Angelina (Lauren Lee Smith), eine enge Mitarbeiterin aus seinem Team, wird von seinem zukünftigen Schwager Anthony (Sebastian Roberts) vergewaltigt. Eddie begeht vor Gericht einen Meineid um seine Karriere und seine Heirat nicht aufs Spiel zu setzen. Anthony weiss nämlich von Eddies Frauengeschichten und setzt den Bräutigam unter Druck. Angelina jedoch wird durch den Verlauf der Verhandlung erneut gedemütigt. Wenig später wird Eddie dennoch abserviert und Anthony ermordet aufgefunden.
Die englischsprachige Produktion mit internationaler Besetzung wurde etwa zur Hälfte in Kanada und in Deutschland gedreht. Die Geschichte spielt zu einem Großteil in New York und die entsprechenden Szenen wurden in den Kölner MMC Studios inszeniert. Ein Gefängnis in Münster musste für den Knast in Louisisana doubeln und auch der Düsseldorfer Technoladen „Nachtresidenz“ durfte anglophile Neigungen zeigen. Soweit alles normal, schließlich weiss jedes Kind, dass beim Film die Illusion zählt. Die Frage die sich stellt lautet deshalb immer wieder, speziell bei Genrestoffen: ist die Illusion perfekt oder hat der Film ein Glaubwürdigkeitsproblem? One Way ist ein Thriller der soliden Sorte geworden. Das ausgegebene Geld hat es auf die Leinwand geschafft und der Look steht einer durchschnittlichen amerikanischen Kinoproduktion in nichts nach. Das ist sicher eine Leistung und vielleicht hat diese Anstrengung mit dazu beigetragen, dass sich die Geschichte nicht so recht entscheiden kann: zwischen Drama und Farce, zwischen Genderdiskurs und Rachephantasie. Die Filmbewertungsstelle jedenfalls hat das Prädikat: Wertvoll verliehen. Der Zuschauer darf sich seine eigene Meinung bilden. --Thomas Reuthebuch
Produktbeschreibungen
Universal One Way, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 27.09.07
Kundenrezessionen und Meinungen für :
13 von 14 fanden diese Bewertung hilfreich.
Realer geht's nicht
Leider lässt sich das Gästebuch auf www.oneway-derfilm.de nicht laden. Darum schreibe ich hier in den Blog.
Nachdem ich den Film gesehen und nachträglich die Kritiken gelesen habe, kann ich nicht so recht verstehen, warum dieser so negative Beurteilungen bekommen hat. Ist es immer noch das "Vogel-Strauss-Syndrom"?
Er zeigt auf, was Frauen emotional nach einem Verbrechen im Gang durch die Gesetzesmühlen durchmachen müssen und beinhaltet dabei nur einen Bruchteil davon, wie es in der Realität wirklich abläuft. Es wird nichts verherrlicht, denn dann würde es dem Inhalt an Ausdruckskraft fehlen.
Dass die Rahmenhandlung lahm herüber kommt, ohne geht es nun mal nicht, kann ich so nicht sagen. Vielleicht ist einigen der innere Gewissenskonflikt des Eddie nicht gleich aufgefallen und erwarten hier einen Thriller voller Action. Geht in diesem Fall aber nicht.
Wer sich nach dem Hauptfilm noch das Bonusmatierial genau angesehen und -gehört hat, wird spätestens, wenn er willig seine Vorurteile ablegen konnte, den genauen Sinn verstehen und den Film besser bewerten können.
Der Film ist ab 16.J. zugelassen, dass da reale Vergewaltigungsszenen nicht als lustiger One-Night-Stand dargestellt werden, sollte jedem klar sein.
Fazit: Alles in allem ... ein wahrheitsgemäß gelungener Film mit wirklich guter Darstellung der Schauspieler. Es ist mit Sicherheit nicht leicht gewesen, sich in die Seele der Opfer einzufühlen und dies dann dem Zuschauer an Emotionen so herüber zu bringen.
Jenny
9 von 10 fanden diese Bewertung hilfreich.
Lieber selber seine Meinung über den Film bilden!!
Ich habe diesen Film durch Zufall gesehen und war absolut begeistert.
Ich kann nur Empfehlen sich diesen Film anzuschauen und sich seine eingene Meinung zu bilden. Ich finde nicht nur die Schauspielerischen Leistungen hervorragend, auch die musikalische Untermalung ist so gut gelungen, das ich mir den Soundtrack kaufen musste.
Also anschauen und nicht von den vielen Hobby-Filmkritikern beeinflussen lassen.
Jeder hat ja nun mal seinen eigenen Geschmack!
12 von 14 fanden diese Bewertung hilfreich.
Sehr bewegender Film
Ich war wirklich sehr angenehm überrascht von diesem Film, nachdem er ziemlich miese Kritiken bekommen hatte. Sogar von Verherrlichung von Selbstjustiz war die Sprache (z.B. bei Sat.1).
Diese Kritiken sind in meinen Augen völliger Müll, da hier glaubfaft dargestellt wird, wie es einem Vergewaltigungsopfer in unserem Justizsystem leider zu oft ergeht, nämlich Täterschutz vor Opferschutz. Ein sehr emotionaler Film, der sehr bewegend ist.
Dabei können die Schauspieler allesamt überzeugen, auch Til Schweiger!
Das einzige was zum 5ten Stern fehlt ist die Qualität der DVD. Das Bild hätte etwas schärfer sein können, in den Nahaufnahmen ist es etwas grobkörnig. Und beim Bonusmaterial, das super Erläuterungen von Til Schweiger enthält, hätten ruhig noch die anderen Darsteller zur Rede kommen dürfen.
Letzten Endes aber auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für einen der mutigsten Filme in letzter Zeit.
15 von 17 fanden diese Bewertung hilfreich.
Spannend - Abgründig - Überraschend
Eigentlich mag ich Til Schweiger nicht, aber die Überredeungskünste meiner Freunde brachten mich dazu, den Film auszuleihen.
Zu der Story: Mann betrügt Verlobte, Arbeitskollegin (Freundin) wird von Bruder der Verlobten vergewaltigt. Mann will diesen zur Rechenschaft ziehen, wird aber mit Beweisfotos seines Fremdgehens erpresst. Mann muss sich nun entscheiden: hilft er seiner Arbeitskollegin und verliert seine Verlobte und Job oder hält er zum Täter und behält Frau und Firma?
Vorab kann ich eines sagen: für einen lustigen Filmabend ist er in keinem Fall geeignet. Während des ganzen Films herrscht eine dermaßige Anpannung, so dass ich nicht eine einzige Chips runterbekommen habe.
Der Film ist so konfliktreich und mit menschlichen Defiziten ausgestattet, das man manchmal nicht weiß, zu wem man "halten" soll.
Die schauspielerische Leistung ist hervorragend!!! Sebastien Roberts und auch die Hauptdarstellerin spielen dermaßen überzeugend, dass einem die Spucke wegbleibt. Til Schweiger hingegen, kommt ein wenig langweilig herüber, zumal er sich im Deutschen selbst synchronisiert und sich das schrecklich anhört.
Zu folgendem Punkt des anderen Rezensenten:
"Weshalb lügt Til Schweiger überhaupt im Zeugenstand??? Til will sich raushalten, sagt (wahrheitsgemäss!) aus, er habe nichts gesehen"
- So ist das nicht. Er wird gefragt, ob er das Vergewaltigungsopfer am nächsten Morgen aufgelöst in Parkhaus gefunden hat und er verneint es. Er sagt, beide hätten am Abend zuvor die Firma gemeinsam verlassen! Somit stellt er das Opfer als Lügnerin da, weil sie aussagt, sie sie in der Firma vergewaltigt worden!
Aber einen Kritikpunkt gibt es tatsächlich: mit den heutigen Methoden ist es durchaus möglich eine Vergewaltigung nachzuweisen.
Aber manchmal muss man eben Film Film sein lassen.
Das Auftauchen des "schwarzen Mannes", der dem Opfer hilft über die schrecklichen Taten hinwegzukommen, die Mutter, die Ihren Sohn bis zum Schluss hin rechtfertigt, und auch die abgründige Offenbarung des Familienclans im Gerichtssaal, machen den Film in Details so menschlich. Das hätte ich Til Schweiger nicht zugetraut.
Bis zum Ende hin wusste ich nicht, wer jetzt tatsächlich für den Mord des Vergewaltigers zur Rechenschaft gezogen wird.
Das Opfer schlussendlich zur Selbstjustiz greifen, wird in Filmen oft behandelt, aber selten so aufreibend wie in diesem.
Also absolut empfehlenswert!
13 von 15 fanden diese Bewertung hilfreich.
Ein Film der unter die Haut geht, und auch polarisiert.
Das Thema des Films und die darin explizit gezeigten moralischen Abgründe sind definitiv nichts für schwache Nerven. Ein Film, der durch seine raffinierten Handlungsverlauf fesselt, aber durch seine Thematik und drastischen Szenen auch verstört. Das ist kein Film für "zwischendurch" oder zur reinen Unterhaltung, sondern es bedarf gewisser mentaler Auseinandersetzung mit dem Thema. Insofern ist es kein Wunder, dass der Film stark gegensätzliche Kritiken erhält, denn er polarisiert tatsächlich.
Das geringe Budget merkt man dem Film in keinster Weise an. Die Optik und die Darsteller-Liga lassen eigentlich auf ein viel höheres Budget schließen, als das mit 7 Million Dollar tatsächlich der Fall war.

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