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Asterix bei den olympischen Spielen


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Produktinformation:

Darsteller: Alain Delon, Clovis Cornillac, Gerard Depardieu
Durchschn.Kundenbewertungen: basierend auf 11 Rezensionen
ASIN: B0013IJM98
EAN: 4011976849285
Erscheinungsdatum: 21.08.2008
Verkaufsrang: 571
Publisher: Paramount Home Entertainment
Studio: Paramount Home Entertainment
Label: Paramount Home Entertainment
Bildseitenformat: 16:9
Altersfreigabe: Freigegeben ab 6 Jahren
Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound


Kundenrezessionen

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Achtung DVD im Gegensatz zur BLU-RAY im falschen Format

Selten finde ich einen Film zu lang, bei dem hier habe ich andauernd auf meine Uhr geschaut. Der neue Asterix Darsteller hat mich auch nicht überzeugt und eigentlich war es ja ein "Brutus" und Julius Caesar Film.
Was ich viel schlimmer finde, das die DVD im Gegensatz zur BLU-RAY im falschen Format erscheint. Will man die Fans jetzt zwingen auf BLU-RAY umzusteigen? Wegen des falschen Formates werde ich mir die DVD nicht zulegen.

Highlight Communications und Constantin Film veröffentlichen am 21. August 2008
den temporeichen und starbesetzten Filmspaß ASTERIX BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN
auf DVD.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen bezüglich der DVD-Ausstattung.


DVD-Infos:
Bildformat: 1.85:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS, Französisch Dolby Digital 5.1,
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich DVD im Format 1 : 1,85 ( also falsches Bildformat)
aber die BLU-RAY-Infos:
Bildformat: 2.35:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch DTS-HD 5.1, Französisch DTS-HD 5.1, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte möglich

Bewertung vom 2008-06-20

3 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.

schwach

Die kleine Handlung:

ASTÉRIX (Clovis Cornillac) und OBÉLIX (Gérard Depardieu) müssen sich dieses Mal als Sportskanonen beweisen, denn sie wollen den unglücklich verliebten ROMANTIX (Stéphane Rousseau), der ist ja aus Ihrem Dorf, der lästige Typ der dauernd irgendwas schönes sieht, und allen am Nerv geht, zum Sieg bei den griechischen Wettkämpfen führen. Die will er ja gewinnen, alles nur wegen einer Frau. Nur der Sieger darf um die Hand der schönen Prinzessin IRINA (Vanessa Hessler) anhalten. Die Frau sieht wirklich gut aus aber leider ist sie nur im Film so hübsch. Doch für den Römer BRUTUS (Benoit Poelvoorde) der dauernd seinen Vater ermorden will, steht weit mehr auf dem Spiel als eine künftige Ehefrau - Papa CAESAR (Alain Delon) und ganz Rom erwarten den Sieg. Aber leider ist BRUTUS ne Niete.

Ja ein paar Aspekte von mir:

Nun gleich zu Beginn, der Teil war besser als der vorige, Gerard Depardieu als Obelix passt nett aber mehr nicht, seine Hose sieht unnatürlich aus, die Wampe die er vortäuscht mit der Hose die bis auf die Brust gezogen ist, ist komplett falsch, denn in den Comics ist es eine Leggins ähnliche Hose, nicht so eine mit so einer großen Wulst, das habe ich schon damals beanstandet und mir gedacht, aber geändert haben die das noch nicht. Der Flügelhut von Asterix ist nicht zum Einsatz gekommen wie in den Comics und ich habe mir gedacht, dass Idefix in den Comics anders aussieht, eckiger, wie ein Roboterhund, und in dem Film sah er viel zu realistisch aus. Anders eben, weicher, klumpiger, und runder.

Der Riesengroße Boxer im Film gegen den Obelix bei den Spielen kämpft, ist der Schauspieler der in Troja" den Boagrius dargestellt gegen den Brad Pitt anfangs kämpft, über ihn gibt es ne Menge Infos, da kann man sich so richtig auslassen, und ja, im Film spielt er einen Trottel Riesenhaften Boxer Ringer oder sonst was, keine Ahnung und er passt nicht so gut wie ich ihn mir vorstelle.

Nathan Jones:

Nathan Jones wurde 1989 für 8 maligen bewaffneten Raubüberfalls zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt, was bei Leuten in Hollywood sowieso schon Gang und Gebe ist, welche er nur teilweise verbüßen musste. Wahrscheinlich war er für den Knast zu groß und zu gefährlich. Er verbrachte daher mehrere Jahre im Hochsicherheitsgefängnis in Boggo Road Gaol (Australien), wo er nicht ausgebrochen ist, wo er für seine Körperkraft und Aggressivität berüchtigt wurde. Na ja ein Wrestler eben. Während seiner Zeit im Gefängnis begann Nathan Jones mit dem Powerlifting, was ich damals gemacht habe und bei 20 Kg abbrechen musste, und nahm nach seiner Entlassung als Australia`s Strongest Man 1995 an Strongman-Wettbewerben der World Strength Championship und World Musclepower Championship in Schottland teil , wo Magnus Samuelsson ihn bei einem spektakulären Armdrückwettkampf den Arm brach. Wenn man sich die Wucht mal vorstellt die so ein Armdrücken alles kann also gegen den würde ich sicher auch gewinnen mit nem Traktor. Ein Jahr später trafen wieder Nathan Jones und Magnus Samuelsson beim World's Strongest Man aufeinander, welcher Jones mit dem 3.Platz beendete. Aufgrund seiner extremen Körpermaße von 2,08m und 155Kg wurde Nathan Jones auf der Strong Man Tour als MegaMan" betitelt. Und meine Freundin findet ihn nicht so cool wie ich.

Weiter zu den Infos, garniert mit einem Schuß Meinungen Negativem, und Positivem:

Vier Spitzensportler der Gegenwart, der deutsche mehrfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, der französische Fußballwelt- und Europameister Zinedine Zidane, die französische Tennisspielerin Amélie Mauresmo und der französische Basketballspieler und zweimalige NBA-Meister Tony Parker feiern im Film ihr Schauspiel-Debüt: Schumacher als germanischer Wagenrennen-Teilnehmer Schumix. Was leider nicht so ganz lustig ist, alleine schon das Gesicht von Schumi, meine Güte, wenn der nicht so eine geile Frau hätte, würde ich niemals den Sender auswählen wenn er ein Interview gibt, denn er ist eh fast nicht alleine, der kleine Schumi, und wenn ich an sein 20 Millionen Anwesen denke, meine Güte, was der für ne Kohle hat.

Dann denke ich nach und, ja O.K. meine Alte, die Liebesgeschichte gibt es im Comic nicht, die Verschwörung gibt es nicht mit Brutus, und auch Cäsar greift nicht ein, wieso machen die so was? Als Asterix Fan könnte man noch sagen ja diese Info hier ist wichtig:

Dort ist der Grund der Teilnahme für die Gallier ein offizieller Besuch" eines römischen Zenturio im gallischen Dorf mit der vorgetragenen Bitte, sich dem Olympia-Training seines Athleten Musculus fernzuhalten, weil die Gallier diesen durch ihre Schnelligkeit und Stärke verunsichern. Dieser Sachverhalt inspiriert die Gallier im Comic jedoch erst zur Teilnahme an den olympischen Spielen. Der sehr früh verunsicherte Athlet Musculus ist im Comic wie im Film eine zentrale Figur. Im Comic verunsichern Asterix und Obelix später vorübergehend alle anderen Athleten einschließlich der Griechen durch ihre übermenschlichen Leistungen. Auch hier ist Doping ein zentrales Thema: der Zaubertrank wird den Galliern verboten und die Römer werden in beiden Versionen des Dopings mittels gestohlenem Zaubertranks überführt - im Comic allerdings nur einmal am Ende.

Aber leider sind die Comics meistens anders als der Film, leider. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Pasunmotdeplus, den Michael Bully Herbig darstellt, den Sklaven von Brutus, ja dem lässt er die Zunge rausschneiden, aber er singt dann O Sole mio, der Bully und man sieht seine Zunge, und neulich auf Pro 7 hat er auch eine Zunge und kann sprechen, ja so was nenne ich Belügen der Kinogeher. Dann erwähnt Cäsar was von den 7 Plagen in Ägypten obwohl es 10 sind, ja kleine Fehler, egal, meine Freundin bemerkt so was immer.

Für Leute die gerne lachen, ich mag Analwitze, aber irgendwie ist der Film da etwas langweilig und ich finde da gehört ne Menge besser gemacht, vielleicht weil es eine europäische Produktion ist und die Franzmänner nicht wissen wie man einen Film dreht. Was mich an dem Film ärgert, Clovis Cornillac der Asterix spielt, wieso ist der so wie ein französischer Steven Seagal? Er hat wenig Gesichtsausdrücke, von Method Acting überhaupt zu schweigen, von Spannung in seinen Aussagen und Hintergrund in seinem Blick ja das sucht man vergeblich, die Story vom Film ist O.K., aber wieso spielt er so als wäre er ein türkischer Heuschnupfen Bäcker der zu lange alleine im Mehltrog gelegen ist und sich mit den Maden angefreundet hat?

Beim Film Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" auch ein Trottelfilm ist ja Christian Clavier der Asterix gewesen der war auch nicht ne Leuchte, aber viel besser als der Typ Clovis hier, der mich an verrottete Batterien im Altpapier erinnert. Was gut ist an dem Film, ja man versucht den Film aussehen zu lassen wie ein Comic, aber das war es auch schon, leider ist das hier nicht gut gegangen.

Die CGI Effekte im Film, die Akropolis, ja dass sieht alles furchtbar gut aus, und Alain Delon überzeugt als Cäsar, hat zu wenige Auftritte und ich mag ihn einfach, aber die anderen? Meine Güte die kann man vergessen, und ich hoffe dass niemals Schuhmacher und Zidane im Film als Schauspieler auftreten, denn dann zünde ich einen Kinosaal an.

Was ich auch nicht gut fand, einen 115 Minuten langen Film als Slapstick Film zu drehen wo mehrere Dinge aus anderen Asterix Comic Bänden einfach miteinander verwoben werden, ja viele Köche verderben den Brei, und wenn ich darüber nachdenke wie sehr ich gelacht habe ja am Anfang und am Ende, ja in der Mitte, das war es, mehr nicht und dann war der Film zwar von der Länge O.K, aber Komödie ne hat es leider nicht so sehr gegeben in dem Film.

Dann in dem Film kommen Wikinger vor, die werden nicht überfallen, wie in den Comics, dann kommt der Satz - Die spinnen die Römer - kein einziges Mal vor, schon arg was? Und ja was noch arg ist Obelix haut viel drauf die Römer oder andere fliegen weit in die Höhe, was echt gut ist, leider ist dass das einzige was mir von dem fetten Gerard Depardieu in Erinnerung blieb. Dann hat er sich nicht um den Zaubertrank gestritten, was in den Comics immer der Fall ist, und David Beckham als Gastauftritt ne Danke. Und Cäsar redet von sich in der 3. Person statt in der 1. Wieso, ist das lustig? Ne.

Was mir gut gefiel ist Schumis Boxenstop im Film ja das war gut, die Idee auch echt super, aber sein Auftritt generell ne danke. Aber das hatten wir ja schon. Was man noch über den Film sagen könnte wenn man kritisch ist. Um sportlichen Ehrgeiz und historische Akkuratesse geht es dem Regiepaar Frédéric Forestier und Thomas Langmann nicht, und auch nicht darum, die Handlung ihrer Vorlage irgendwie sinnvoll in Realfilm zu übertragen; die Konfrontation der Gallier mit Brutus und seinen Mannen bietet den Rahmen für eine Nummernrevue der Spezialeffekte, für Slapstick mit den Mitteln des Zaubertranks und einigermaßen zotigen Humor. Vom immer auch intellektuell anspruchsvollen Witz des Originals ist im Film nichts zu spüren. Die Schauspieler chargieren gelangweilt, und selbst Gérard Depardieu, der zum dritten Mal die Körperfülle von Obelix angelegt bekommt, zappelt und albert nur: Da ist keine Spur von der Würde, die seiner Figur in den Zeichnungen auch innewohnt.

Obwohl aber der Film durchaus seine Daseinsberechtigung hat, nicht nur als Fortsetzung sondern einfach weil er nett ist und gute Ideen hat, die Idee von Brutus, oder sein Hyperaktives Gehabe finde ich nett, aber Jungs vom Drehbuch, da fehlt einfach noch mehr Witz.

Vielleicht auch noch interessant ist: Bisher haben die Realverfilmungen um die berühmten Comichelden Astérix und Obélix über 40 Millionen Besucher (!) in 25 europäischen Ländern angelockt, davon allein in Deutschland über 5 Millionen und in Frankreich 23 Millionen wobei interessanterweise die Deutschen lieber ,Asterix & Obelix gegen Caesar' (1999) mochten und die Franzosen deutlich ,Astérix & Obelix: Mission Kleopatra' (2001) favorisierten. Ob der neue Astérix-Film allerdings die von Alain Chabats Film gesetzte Topmarke in Frankreich von 14.3 Millionen verkaufter Tickets erreichen wird darf bezweifelt werden, da trotz immensem finanziellen (78 Millionen Euro ! Fast 30 Millionen mehr als 2001), tricktechnischen und Ausstattungssaufwand der Film hinter den Erwartungen zurück bleibt. Da nutzt auch der ungeheure Werbeetat (Ausgaben von 20 Millionen Euro!), der für diese Comicverfilmung spendiert wurde, nichts.

Hier noch mal die Besetzungsliste vom Film:

Gérard Depardieu ... Obélix
Clovis Cornillac ... Astérix
Benoît Poelvoorde ... Brutus
Alain Delon ... Jules Cesar (Julius Caesar)
Vanessa Hessler ... Princesse Irina
Franck Dubosc ... Assurancetourix
José Garcia ... Couverdepus
Stéphane Rousseau ... Alafolix
Jean-Pierre Cassel ... Panoramix
Elie Semoun ... Beta
Alexandre Astier ... Mordicus
Elric Thomas ... Abraracourcix (as Éric Thomas)
Dorothée Jemma ... Bonemine
Sim ... Agecanonix
Adriana Karembeu ... Mme Agecanonix

Ja meine Meinung ist einfach, nur 50 von 100

Bewertung vom 2008-05-25

3 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.

Selten so selten gelacht!

Zuerst einmal: Ich kenne - von diesem Machwerk hier abgesehen - keinen der Asterix-Realfilme. Welcher Asterix-Darsteller nun der bessere sein könnte oder wie "Asterix bei den olympischen Spielen" nun genau zwischen eben diesen anderen einzuordnen ist, kann ich daher nicht beurteilen. Fakt ist: Ich mochte die alten Asterix-Filme, die (fast) samstäglichen Sat1-Film-Filme (so hießen sie glaube ich früher) waren ein fester Bestandteil des Fernsehprogramms, das meine Jugend geprägt hat. Kurz und gut, soviel zur Vergangenheit.

Vom aktuellen Asterix-Film war ich regelrecht entsetzt. Ich habe noch nie einen derart unkomischen und schwachen Film im Kino erlebt (selbst das aktuelle Bully-Werk "Lissi" ist um Klassen besser; und das will schon was heißen). Die Effekte sind noch ganz ok, einer Comic-Verfilmungen eben angemessen, aber meiner Empfindung nach hat keine einzige Pointe des Films wirklich gezündet. Und die zahlreichen Gastauftritte verstärken nur den Eindruck, dass man ein miserables Script durch eben diese krampfhaft aufzuwerten versucht hat. Was für mich nicht gelungen ist!
Ich dachte zunächst, dass ich vielleicht aus dem Alter heraus sei, in dem mich Asterix und sein Humor noch anspricht; aber beim Blick ins Kino, in dem hauptsächlich Eltern mit ihren kleinen Kindern saßen, konnte man selbst bei den Kiddies kaum mal ein Lachen sehen noch hören. Schon bedenklich.

Sicher mache ich mich mit dieser Rezension bei der Asterix-Fangemeinde nicht gerade beliebt. Aber ich schreibe dies ja selbst als Fan und bewerte keineswegs die komplette Serie, sondern nur "Asterix bei den olympischen Spielen". Und der ist, so leid's mir tut, schwach!

Bewertung vom 2008-04-18

3 von 7 fanden diese Bewertung hilfreich.

Netter Familienfilm...

"Asterix bei den olympischen Spielen" ist inzwischen der Dritte Versuch, die weltberühmten Asterix & Obelix-Comics ins Real-Life umzusetzen, sprich mit "echten" Schauspielern und einer Masse von Tricktechnik. Dabei scheint man dieses mal ein etwas glücklicheres Händchen zu haben, als in den letzten Teilen.

Der Film bietet beste Unterhaltung und selbst etwas "ältere" Kinder haben ihren Spaß bei der einen oder anderen Szene. Dabei wirkt der Film (glücklicherweise) nicht übertrieben albern. Die Schauspieler-Riege von Alain Delon als Cäsar, über Michael Schumacher bis hin zu Gerrard Departieu, in der Rolle des Obelix, sind gut ausgewählt für ihre Rollen. Wer die Comics kennt, wird auch die eine oder andere Szene im Film wiedererkennen und seinen Spaß daran haben. Als eigentlicher Kritikpunkt finde ich das besonders im letzten Drittel die Story stark verflacht und das Ende schier unendlich lange dauert... schade aber da ist dem Drehbuchautor wohl nicht mehr viel "Lustiges" eingefallen, als Zinedine Zidane noch einzubauen.

Fazit: Der Film hatte alle Chancen, sich von seinen eher mäßigen Vorgängern abzusetzen. Dies gelingt auch zu Anfang, wird aber leider nicht bis zum Ende durchgehalten und erzeugt allerlei Gähnen beim Zuschauer. Als Familien- und Kinderfilm finde ich ihn aber gut gemacht und die "kleinen" Zuschauer werden ihren Spaß dabei haben - 3 Sterne von mir.

Bewertung vom 2008-03-31

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Asterix bei den olympischen Spielen; Heureka!

Wir haben den Film gestern mit unseren Kindern im Kino angeschaut und alle waren zufrieden.
Die Schauspieler sind klasse, vor allem Bully Herbig als Zenturio der Prätorianer und auch Benoit Peelvoorde als Brutus, sowie der Legionär Musculus.
Am Schluß wird etwas mit den Starauftritten übertrieben. Zinedine Zidane als Fußballer oder der Basketballstar sind unnötig.

Der Film unterscheidet sich in vielem von der Comic Vorlage, warum ein Asterix Band nicht 1 zu 1 als Film umzusetzen ist, ist mir ein Rätsel. Da wird eine Liebesgeschichte a la Tragicomix und Falbala (Asterix als Legionnär) konstruiert, der Druide Miraculix (Asterix bei den Goten)entführt, oder eine Tafel zusammen mit alten Weggefährten (Asterix auf Korsika)veranstaltet. Dazu weicht man noch stark von der eigentlichen Story ab. Das gallische Dorf bleibt erstmal zu Hause, nur Asterix, Obelix, Miraculix, Idefix und Troubadix(?)fahren mit.Dann nimmt noch die halbe bekannte Welt (Germanien,Spanien) an den Spiele teil und nicht nur Rom und Griechenland.
Und ein Wagenrennen gabs bislang auch noch nicht in der Ursprungsfassung.
Die Schauspieler machen aber alle einen guten Job, deshalb gibt es noch vier Sterne.

Nichtsdestotrotz, der Film ist sehenswert,aber eben nicht herausragend.

Bewertung vom 2008-03-03

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Der Asterix kommt nicht in meine Sammlung!

Der Film Asterix bei den Olympischen Spielen hat mit dem Comic fast nichts gemeinsam.

Ein Stern, weil kein Stern technisch nicht möglich ist.
Ich liebe Asterix aber für diesen mehr als schwachen Film werde ich keinen weiteren EUR ausgeben.

Ein Asterix Film bedeutet für mich normalerweise von Anfang bis Ende des Films, lachen.
Bei dieser Version habe ich mir nach ca. 20 Minuten das erste mahl gedacht, um Gottes willen, ist der Grotten schlecht." Das ging auch meinen Kindern so. Leider wurde es bis zum Schluss nicht besser.

- Die Szenen am Filmenden wurden scheinbar nur noch zur Verlängerung der Laufzeit dazugeschnitten.
- Prominente machen noch keinen guten Film aus.
- Dieser Film zeigt mir, dass tolle Schauspieler wie Alain Delon oder Gérard Depardieu gegen den Willen der Regie einen Film auch nicht retten können.

Bezüglich der Vermengung des Themas mit anderen Filmen kann ich der Rezension von Michael Schwab nur voll zustimmen.

Kaufempfehlung, von mir sicher nicht.

Bewertung vom 2008-02-28

0 von 0 fanden diese Bewertung hilfreich.

Ohne olympischen Gedanken

In Griechenland wollen Asterix (Clovis Cornillac) und der dicke Oberlix (Gérard Depardieu) dem Gallier (Stéphane Rousseau) helfen nicht nur die Olympischen Spiele, sondern auch das Herz der Prinzessin (Vanessa Hessler) zu gewinnen. Brutus (Benoit Poelvoorde), Sohn des Julius Caesar (Alain Delon), will nicht nur die olympischen Spiele beherrschen sondern auch das Römische Reich.
Der neueste Asterix ist die aufwendigste Kinoproduktion, welche ein europäisches Team je zu Stande gebracht hat. In dieser internationalen Produktion wurde ein Staraufgebot verfilmt, welche sogar unsere deutschen Fans sehr begrüßen dürfen. So ist Michael Bully Herbig als Chef von Brutus Leibwache zu sehen. Auch unsere Formel 1 Legende Michel Schumacher mit seinem langjährigen Chef und Freund Jean Todt (Ferrari Chef) sind beim Wagenrennen zu sehen.
Tolle Comicumsetzung mit viel Humor und grandiosen Schauspielern lassen unser Lächeln in knapp 2 Stunden nicht vergehen. Sehenswertes Kino und die erste wirkliche gute Asterix Verfilmung. Bei uns ist der Film seit Ende Januar in den Kinos und wird sicherlich im Sommer 08 als DVD erhältlich sein.
Tipp: Sehen Sie sich den Film mit Ihren Kindern an (FSK 6)

Bewertung vom 2008-02-17

1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.

Nicht so mies wie befürchtet...sondern ziemlich gut sogar!

Bislang war ich kein Freund von Asterix-Realverfilmungen aber dieser hier ist der Beste der drei bisherigen Versuche. Zwar weit entfernt von der Qualität der frühen Comics und Zeichentrickfilme gelingt es diesem technisch überraschend gut gemachten Film zumindest durchwegs unterhaltsam zu sein.

Die positiven Aspekte des Filmes sind schnell zusammengefasst:
- Die Darsteller, die Caesar und Brutus verkörpernd sind absolut klasse.
- Bully Herbig als stummer Leibwächter ist auch zum brüllen komisch.
- Die Digitaleffekte zeigen viele beeindruckende Aufnahmen aus der (Asterix-)Antike...
- Der Story gelingt es recht intelligent, aktuelle Bezüge (Doping!) mit einzustreuen.

Leider übertreibt der Film an einigen Stellen etwas mit dem Bezug zur Gegenwart und anderen Filmen. Fast schon wie bei Scary Movie! Manchmal hat man das Gefühl, als wollten die Macher mit aller Gewalt Dinge hineinwursteln, die einfach nicht in einen Asterix-Film gehören:

- Was bitte schön macht ein Lichtschwert aus Star Wars in einem Asterix-Film? (Der Star Wars-ähnliche Kopfschmuck der Prinzessin hingegen war subtil genug, um witzig zu sein!)

- Schumix war ja noch witzig aber warum musste am Ende auch noch Zidane und dieser Basketballprofi mit hineingewurstelt werden?

Solche Kleinigkeit stören zwar etwas das positive Grundgefühl, dass man endlich bei diesem Film bekommen konnte. Schon im letzten Comic konnten es die Macher ja bekanntlich nicht lassen, Aliens hineinzuwursteln, was ja bekanntlich ebenso voll daneben war...

Schade, aber dennoch eine sehenswerte Asterix-Verfilmung...wer weiß, vielleicht erholt sich das Asterix-Franchise ja bald wieder vom kreativen Bankrott der letzten Jahre?

Bewertung vom 2008-02-16

0 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.

Glänzende Unterhaltung!

Der neue Asterix-Film ist ein MUSS für alle Asterix-Comic-Fans:
Tolle Effekte, viel Witz und jede Menge Stars wie Gérard Depardieu, Alain Delon, Michael Bully Herbig ...

Bewertung vom 2008-02-14

0 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.

FÜNF STERNE FÜR DIE GALLIER!

Eines mal vorab: Reale Comic-Verfilmungen sind ja bekanntlich immer ein zweischneideges Schwert. Die einen erkennen ihre Helden nicht wieder, da sie plötzlich aus Fleisch und Blut bestehen, die anderen sind überrascht von der lebendigen Vielseitigkeit, mit der die Charaktere zum Leben erweckt werden. Nun ist es auch so, dass Asterix als real verfilmte Produktion mittlerweile völlig etabliert ist und die beiden Gallier Asterix und Obelix in ihren zahlreichen Film-Abenteuern eine treue Fangemeinde um sich geschart haben. So ist meiner Meinung nach auch mit dieser, wohl aufwändigsten europäischen Asterix-Produktion, ein großartiges Filmvergnügen gelungen. Viele bekannte Stars aus Film und Sport, darunter Gerard Depardieu, Alan Delon, Zinedine Zidane u.a.m. bieten ein perfektes Potpourri aus Gags, Humor und jeder Menge Selbstironie. Selbst unseren allseits beliebten Bully, den man diesmal in einer sicherlich ungewohnten Rolle sieht, überzeugt neben einer internationalen Riege großer Namen. Sogar der reichste Rentner unseres Planeten Michael Schumacher, kann nochmal sein rasantes Talent im feuerroten Streitwagen unter Beweis stellen und echte Lacher auf seine Seite ziehen. Alles in allem ist mit diesem Film ein weiteres Stück kurzweilige und vergnügliche Unterhaltung gelungen, die man im Kino bestens verkosten kann, aber später auf DVD sicher definitiv haben muss.

Bewertung vom 2008-02-13




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