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Grafische Darstellung (auf- und zuklappbar):





Produktinformation:

Darsteller: Matthias Schweighöfer, Nora Tschirner, Til Schweiger
Durchschn.Kundenbewertungen: basierend auf 33 Rezensionen
ASIN: B001AQZ2T2
EAN: 7321925014051
Erscheinungsdatum: 22.08.2008
Verkaufsrang: 2403
Publisher: Warner Home Video - DVD
Studio: Warner Home Video - DVD
Label: Warner Home Video - DVD
Bildseitenformat: 16:9
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound


Kundenrezessionen

2 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.

Sehr witzig!

Keinohrhasen ist für mich eine der besten Komödien, die ich je gesehen habe, obwohl ich Til Schweiger nicht so sonderlich mag. Aber: in dieser Rolle war er einfach nur perfekt und es hat mich überhaupt nicht gestört, dass er mitgespielt hat. Deshalb würde ich sagen, das war einer seiner besten Filme. Eine tolle Komödie. Sollte man gesehen haben!

Bewertung vom 2008-07-30

4 von 14 fanden diese Bewertung hilfreich.

Fremdschämen, und nicht im lustigen Sinne


Nora, Nora, Nora, warum nur? Du bist eine so gute, ernsthafte Schauspielerin (erinnerst du dich noch an die Theateraufführung von Hoffmanns "Sandmann"?), und auch noch eine großartig schnoddrige Person. Aber für diesen Film war wohl das Geld ausschlaggebend.

So was Banales, stellenweise Vulgäres und konstruiert "Lustiges" hab ich nicht mal Til Schweiger zugetraut. Hahaha, Witze über "einen blasen" machen ist voll originell, wa?

Ach ja, und klar, daß Brille und Strickjacke (die wohl kein Mensch ernsthaft so anziehen würde)=häßlich und keine Brille und keine Strickjacke=schön. Diese Vorstellung von Ästhetik bei Frauen haste von den Amis übernommen, ne, Til?

Auch, daß seine Bratzen in den Kinderklamotten, die seine Ex designt, in billiges Sepia getaucht (zu gewollt retro, irgendwie) im Film rumflitzen, spricht nicht unbedingt für Schweigers Talent als Caster. Aber wenn der Daddy nu schon mal Filme macht, nicht?

Nicht wirklich logisch ist, daß Anna, so alternativ, wie sie ist, in den schicksten Restaurants und Lounges rumhängt, um mit ihrer Freundin Kaffee zu trinken. Das ist vielleicht im versnobten München so, aber wenn Til Berlin auch nur ansatzweise kennen würde, würde ihm auffallen, daß dem hier nicht so ist. Ich wundere mich, daß Nora da kein Machtwort gesprochen hat? Ach so, die hat wahrscheinlich grade ihre Gage gezählt.

Eins noch: wenn ich den Sprechtrainer, der der völlig überzogen gespielten Freundin von Anna das "Berlinern" beigebracht hat, im Dunkeln treffe, kann ich für nichts garantieren! Das hat mir in den Ohren weh getan.

Fazit: Leider muß man hier einen Punkt geben, ich würde nicht mal den verteilen. Ich hatte im Kino so schlimmes Fremdschämen wegen der gesamten Produktion, daß ich oft die Hände vor's Gesicht gehalten und mich im Sitz gekrümmt hab.
Daß so ein Mist so erfolgreich war, sagt viel über große Teile der deutschen Bevölkerung aus. Aber das sind die gleichen, die wohl auch den "Fun Freitag" auf Sat1 zum Schreien finden und denken, Leute wie Mike Krüger haben Humor.

Bewertung vom 2008-07-30

3 von 6 fanden diese Bewertung hilfreich.

Einfach super

Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht wie bei diesem Film. Teilweise konnte man im Kino überhaupt nichts mehr verstehen, da alle Besucher so laut gelacht haben.
Dieser Film darf wirklich in keiner Filmsammlung fehlen!! Bei diesem Film spielen ja auch die Kinder von Til Schweiger mit und sind total nett.
Wie gesagt: Dieser Film wird garantiert kein Fehlkauf - ich warte schon hart auf die DVD.

Bewertung vom 2008-07-20

0 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.

Bester Film 2007

Seit Monaten warte ich auf die Veröffentlichung dieser DVD...und nicht nur ich, sondern auch viele meiner Freunde, mit denen ich diesen Film im Dez07 im Kino gesehen hatte.
Der Film ist meine persönliche Nr. 1, genau die Richtung die ich gerne sehe. Ein paar blöde Sprüche, lustige Geschehnisse und zu guter letzt das HappyEnd.
Wer "Wo ist Fred" liebt, ist bei "Keinohrhasen" Goldrichtig!

Bewertung vom 2008-07-19

3 von 7 fanden diese Bewertung hilfreich.

Einer der besten deutschen Filme!

Ganz klar mit die Beste deutsche Komödie überhaupt! Klasse Darsteller, tolle Gags und ein grandioser Soundtrack! Wem dieser Film nicht gefällt hat definitiv keinen Humor und sollte sich lieber wieder dem Doku-Kanal zuwenden ;o)

Bewertung vom 2008-07-15

3 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.

Hinreißend komische Liebeskomödie voll perfekt getimter Gags und dem Who-is-Who der deutschen Schauspielelite

Klatschreporter und Womanizer Ludo wird nach empfindlicher Störung der Traumhochzeit von Yvonne Catterfeld und Wladimir Klitschko zu 300 Stunden Sozialarbeit in einem Kinderhort verurteilt. Dort steht er vom ersten Tag an in der Missgunst der verhuscht-schüchternen Anna, die zu allem Überfluss in Schulzeiten unter Ludos üblen Streichen leiden musste. Während ihr Liebesleben bereits vor Jahren den Verzweiflungstod gestorben ist, nimmt sie nun unfreiwilligerweise und voll unverhohlener Verachtung am promiskuitiven Treiben des Kindergärtners wider Willen teil. Doch mit der Zeit entwickelt Anna tatsächlich mehr als freundschaftliche Gefühle zum machohaften, aber nichtsdestotrotz irgendwie liebenswerten Sexprotz und Schöpfer des Keinohrhasen...

Spätestens nach seiner dritten Regiearbeit, in dem Allroundtalent Til Schweiger erneut sein sicheres Gespür für skurrile Geschichten beweist, dürfte selbst der letzte hartnäckige Kritiker zum Verstummen gebracht worden sein. Denn nur Steine oder Berufspessimisten können angesichts des abgebrannten Gagfeuerwerks nicht in bester Feelgoodstimmung das Kino verlassen. Besonders erfrischend fällt dabei auf, dass Schweiger diesmal weitestgehend auf allzu großes Schielen nach amerikanischen Vorbildern verzichtet hat. Waren in DER EISBÄR die Reverenzen an den seinerzeit hippen Tarantino oder in BARFUSS die ausgeklügelt stylische Sepia-Optik noch augenfällig, hat er - ausgenommen den geschmackssicher gewählten Soundtrack - ein rundum deutsches Werk abgeliefert. Nicht selbstverständlich für teutonische Komödien kommt KEINOHRHASEN darüber hinaus nahezu ohne tiefergelegte Entgleisungen aus. In Anbetracht des spritzigen Drehbuchs (wieder Schweiger) hat sicher keiner der in Erscheinung tretenden Prominenten lange die Zusage überlegen müssen.

Den Auftakt macht Jürgen Vogel, der allein schon durch das für ihn völlig ungewohnte Make-up und die untypische Gestik zu Lachanfällen hinreißt. In aberwitzigem Tempo veralbern Schweiger als Reporter und ein grandios aufgelegter Matthias Schweighöfer als schusseliger Fotograf die Welt der Stars und Sternchen, bis infolge des hart bestraften Übereifers DIE Neuentdeckung der nationalen Filmlandschaft die Leinwand für sich erobert: Nora Tschirner. Selten wenn gar niemals zuvor haben sich Vorurteile gegenüber MTV-Moderatorinnen, die es vor die Filmkamera drängt, schneller in Bewunderung verwandelt. Abgesehen von der aparten, natürlichen Ausstrahlung legt die hübsche Aktrice eine beeindruckende emotionale Bandbreite an den Tag, die sich von physisch gekonnten Slapstickeinlagen bis zu den leiseren Tönen im letzten Akt erstreckt. Trotz gegensätzlicher Charaktere stimmt die Chemie zwischen Til Schweiger, der das rollige Alphamännchen mittlerweile auf Autopilot spielen kann, und Nora Tschirner wie zu besten Screwball Comedy Zeiten. Eine Erwähnung wert ist - ohne die ausnahmslos hervorragenden Leistungen der zahllosen Nebenprotagonisten schmälern zu wollen - Alwara Höfels als Annas Mitbewohnerin Miriam. Die Theaterschauspielerin wünscht man sich aufgrund ihrer sympathischen Präsenz ebenfalls in Zukunft noch öfter im Kino zu sehen.

Selbst wenn das von Beginn an vorgelegte Tempo nicht über die gesamte Laufzeit durchgehalten werden kann, sorgen das großartige Ensemble und clevere Skript dafür, dass man sich die Zähmung des hormongesteuerten Ludo durch die oberflächlich so bieder erscheinende Anna gerne etwas länger angeschaut hätte. Und für all diejenigen, die den Witz noch nicht kennen, schließt Schweiger den Streifen mit der Visualisierung einer zotigen Stammtischgeschichte gutgelaunt und angenehm unkitschig ab. KEINOHRHASEN bietet die perfekte Gelegenheit, Mann und Frau gleichermaßen ansprechend zu unterhalten, ohne dass man(n) sich zu einem Frauenversteherfilm überreden lassen müsste.

Bewertung vom 2008-06-19




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