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Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (2 DVDs)
~Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson
(697 Rezensionen) |
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productinformation für Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (2 DVDs):
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson
Durchschn.Kundenbewertungen:
basierend auf 697 Rezensionen
ASIN: B001N2IKR4
EAN: 4010324026873
Erscheinungsdatum: 10.06.2009
Verkaufsrang: 18
Publisher:Concorde Video
Studio: Concorde Video
Label: Concorde Video
Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
Format: Dolby, DTS, PAL
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Die sechzehnjährige Bella Swan (Kristen Stewart) entscheidet sich von ihrer Mutter, die in Phoenix, Arizona lebt, zu ihrem Vater nach Forks, einer Kleinstadt im Staate Washington an der Westküste, zu ziehen.
Innerlich schließt sie mit ihrem sonnigen Leben ab und erwartet das öde Leben einer verregneten Kleinstadt. Doch dann begegnet sie Edward Cullen (Robert Pattinson) und seinen Halbgeschwistern in der Highschool. Teenager, die Bella auf Grund ihrer mysteriösen Ausstrahlung anziehen. Die Cullens scheinen etwas zu verbergen und als Bella und Edward sich näher kommen, beginnt für das Paar ein ganz neues turbulentes Leben.
Schnell wird beiden klar, dass sie sich lieben. Eine komplizierte Liebe wie sich herausstellt, denn Edward und seine Familie sind Vampire und Edward dürstet es nach Bellas Blut. Doch selbst das schreckt Bella nicht ab, sie vertraut ihren neuen Freunden mit den übermenschlichen Kräften, die sich unüblicherweise nur von Tierblut ernähren.
Doch was wenn fremde Vampire nach Forks kommen? Können Edward und seine Familie Bella vor James (Cam Gigandet), Laurent (Edi Gathegi) und Victoria (Rachelle Lefevre) schützen, Vampire die einzig Menschen jagen?
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Leinwand-Adaption von Twilight, Stephenie Meyers Vampir-Romanzen-Bestseller, richtet sich an dessen Hauptzielgruppe: Mädchen, deren Vorstellung vom Traumprinzen in einem grüblerischen, blassen, untoten Teenager besteht, der sie von einem Moment zum nächsten umbringen könnte. Die frisch zugezogene Bella Swan (Kristen Stewart) findet einen solchen Prinzen eher faszinierend als furchterregend, als sie in die regnerisch-graue Stadt Forks im Bundesstaat Washington zieht, um dort bei ihrem Vater (Billy Burke), dem örtlichen Sheriff, zu leben, welcher sich über eine Reihe von „Tierattacken“ wundert. An ihrem ersten Schultag scheint Bella ihren Schulkameraden Edward (Robert Pattinson) im Labor (äußerlich) abzustoßen. Doch es stellt sich heraus, dass ihr Blut für diesen Vampir seine spezielle „Sorte Heroin“ darstellt und er sich durch die Tatsache, dass er sich zurückhalten muss, sie nicht zu töten, unwiderstehlich zu ihr hingezogen fühlt. Ob er sie aus den üblichen Gründen gut findet oder nur wegen ihres für ihn besonders süßen Dufts wird im Buch nur am Rande angesprochen und kommt auf der Leinwand noch weniger deutlich rüber – nichtsdestotrotz verliebt sich Bella hoffnungslos in Edward, was sie in Gefahr bringt, als ein paar herumstreunende Vampire in der Stadt auftauchen, von denen es einer ganz besonders auf sie abgesehen hat. Twilight unter der Regie von Catherine Hardwicke („Thirteen“) hat einige lustige Momente, von denen nicht alle beabsichtigt sind, und die Besetzung von Stewart bis hin zu Bellas in sich selbst zurückgezogener Freundin Jessica (Anna Kendrick) ist überaus gelungen. Leider ist Pattinson dabei das schwächste Glied in der Kette. Obwohl er sicher das richtige Aussehen für die Rolle mitbringt, hätte sein Edward eine zusätzliche Dosis Testosteron vertragen können (Pattison, der Engländer ist, klingt im Original irgendwie nach James Dean). In den Szenen, wenn er über die Versuchung redet, jene zu töten, die Bella etwas antun wollen oder durch einen Wald huscht und sie warnt, wie gefährlich er ist, wirkt er eher wie ein jaulendes Hundebaby als wie ein ausgewachsenes Monster. Die gute Nachricht ist: seine Chemie mit Stewart (vor allem in ihrer großen Kussszene) stimmt, und das ist nun mal das, was für Twilight-Fans wirklich zählt. Ellen A. Kim
Produktbeschreibungen
Romantische Vampirgeschichte für Teens, basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer, die von der sich verzehrenden Liebe eines missverstandenen Mädchens zu einem attraktiven Vampir erzählt und von der stimmigen Chemie zwischen den beiden Jungdarstellern Kristen Stewart ('Into the Wild') und Robert Pattinson (Cedric aus 'Harry Potter und der Feuerkelch') lebt. War ein Blockbuster in den USA und der erfolgreichste Film im ersten Kinoquartal 2009 in Deutschland.
Kundenrezessionen und Meinungen für Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (2 DVDs):
60 von 79 fanden diese Bewertung hilfreich.
Ooooh Edward, Du böser Bube, errette Deine jungfräuliche Geliebte! Aber nicht beißen!
Da war sie wieder, die unselige Neugier, die mich gen Twilight-Phänomen getrieben und ebenso desillusioniert zurückgelassen hat wie dazumals beim Töpfer-Harry und Dan the Brown. Bevor der geneigte Leser nun weiterzulesen gedenkt, seien noch vier wichtige Punkte angerissen: 1. Sei gewarnt! 2. Ich habe das Buch weder gelesen noch spielt es eine Rolle für mich. 3. Jawoll, ich bin ein Kerl. 4. Sei gewarnt.
Kurz zum Inhalt:
Bella Swan, eine unterkühlte Teenie-Braut, trifft Edward, einen eisgekühlten Vampir, der sich seit knapp 90 Jahren in High-Schools herumtreibt, anstatt sich deswegen behandeln zu lassen. Als Edward Bellas Leben rettet, verfällt diese seinem tonnenweise angebrachtem Make-Up - ein desinteressierter Blick Edwards in ihre ebenso desinteressierten Augen, und auch um ihn ist es geschehen. Der Jäger wird zur Beute. Böse fauchende Vampire tauchen auf und der strahlende Prinz eilt ohne weißen Gaul, aber mit zwei aufpolierten Fangzähnen bewaffnet, zur Rettung seiner Maid herbei.
Das Prinzip ist so banal wie es noch in 100 Jahren ein Erfolgsschlager sein wird: Die erste große Liebe. Eine makellos jungfräuliche Prinzessin. Ein arg böser Bad Guy, der unter seiner harten Schale ein sensibles süßes Jungchen verdeckt, das eigentlich nur gut sein will. (Ich glaub, mir wird schlecht.)
Aber gut, es handelt sich um eine Teenie-Schmonzette, da ist diesbezügliche Kritik grundsätzlich müßig - wenn nicht die Ausführung dieser Makulatur unter aller Kanone wäre: Die holde Bella, die so emotionslos wie ein löchriger Stiefel agiert und in deren Umfeld sämtliche Darsteller wie im Raum schwebende hölzerne Statisten wirken. Der coole Edward, der knapp 5 Minuten auf den Obermacker macht, um danach jämmerlich auf den Knien hinter seiner Bella herzukriechen. Ein selbstmitleidiger Knilch, der bei seinem Monolog über die tiefe Tragik seiner Existenz als Monster kaum die Tränen zurückhalten kann. Ein unheimlich gefährliches Raubtier, dessen Spitzzähnchen vor romantischen Anwandlungen und uneingenütziger Verweicheiung stumpf geworden sind. JÄMMERLICHER WASCHLAPPEN! Kurz: ein Liebespaar, das einander verdient und so gefühlvoll interagiert wie zwei Fischstäbchen im Tiefkühlfach. Da feuern die Leidenschaften, Baby, bei -20 °C! Liebe, Romantik oder auch nur glaubwürdige Gefühle - kalter Kaffee. Ich weiß nicht, ob man das Buch gelesen haben muss, um Gefühle entdecken oder überhaupt hineinprojizieren zu können, aber ich persönlich sehe nichts, keinerlei Chemie, keinerlei Verbundenheit - nur zwei unterkühlte Schauspieler mit zu viel Make-Up am Nordpol.
Was mich nun wirklich wundert?
Ausgerechnet in den heutigen Zeiten der Emanzipation ist ein dermaßen naiv verschlafenes und charakterloses Ding wie Bella Swan das Vorbild zahlloser Mädchenherzen? Der jämmerliche Waschlappen an Vampir der Traumprinz? Und dieses zutiefst oberflächliche Paar soll die große schicksalhafte Liebe sein, die neben weiblichen wohl auch männliche Leser zwischen 12 und 100 inbrünstig aufseufzen lässt - und nicht zuletzt zahllose Bücher verkauft? Meiner Treu, man muss sich nur den Namen "Bella Swan" oder auf gut deutsch "Schöner Schwan" auf der Zunge zergehen lassen. Ich sehe schon Alice Schwarzer vor mir, wie sie die bösen bösen Männer für nur einen einzigen Moment aus den Äuglein lässt, zufällig diese jämmerliche Mädchengestalt entdeckt und umgehend zur Schrotflinte greift. Das wird ein Fest.
Handwerklich ist "Twilight" seichter, billiger und gefühlsduseliger Quark ohne einen echten Hauch an Gefühl. Apropos Gefühl, im O-Ton sind die Stimmen zwar in der Tat um Welten besser - die Dialoge werden nevertheless nicht weniger lieblos heruntergeleiert, als hätte man die beiden Hauptprotagonisten auf Schlafentzug und unter Drogen gesetzt. Wahrscheinlich beides. Wie wohl kaum näher ausgeführt werden muss, sind die beiden Helden darstellerisch hundsmiserabel mies, und allein einzelne Mitglieder der Familie Cullen vermochten mich zu überzeugen. Als beinedruckend bleiben allein die furiosen Kamerfahrten über wild einsame Landschaften und der wummernde Soundtrack in Erinnerung. Ach ja, und Vampir-Baseball hat was, indeed.
Trotz meiner deftigen Kritik möchte ich mitnichten verschweigen, dass das Filmchen tatsächlich einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert hat - wenn auch ganz u gar unfreiwilliger Art - und ich mich streckenweise köstlichst amüsiert habe: Der ach so wunderschöööööne Edward, eine Schulpflicht für sonnig glitzernde u hochgestylte Model-Vampire, die das Pech hatten, zu jung gebissen zu werden, ein nicht nur wie ein Mädchen aussehender, sondern auch posierender Jung-Werwolf, der geheimnisvolle Reiz des Hinterwäldlertums.... und eine hemmungslos aufgesetzt wirkende Fokussierung auf die ach so große Liebe. Wo die sich wohl versteckt hat?
50 von 57 fanden diese Bewertung hilfreich.
Starker Fantasy-Action Film
Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen bietet tolle Special-Effekts, zahlreiche ansprechende Action Szenen und sehr überzeugende Schauspieler. Die Handlung ist durchschnittlich - weder besonders toll aber sie langweilt auch nicht und bietet damit den Rahmen für Action, Action und nochmal Action. Das Ganze ergibt dann im Endergebnis einen sehr kurzweiligen Unterhaltungsfilm, der keine große intelektuelle Aufnahmebereitschaft erfordert aber trotzdem eine Menge Spaß macht. Ich freuen mich schon auf den zweiten Teil auf DVD, den ich im Kino leider verpasst habe.
21 von 28 fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich bin angenehm enttäuscht
Bella Swan zieht vom sonnigen Phoenix ins regnerische Forks. An ihrer neuen Schule verliebt sie sich in ihren gut aussehenden Mitschüler Edward Cullen. Allmählich kommt sie dahinter, dass er ein düsteres Geheimnis verbirgt.
Vorgewarnt:
Ich war vorgewarnt, als ich in diesen Film ging.
Kenner sowohl des Romans als auch des Filmes hatten mir eine große Enttäuschung prophezeit. Also kaufte ich zum Zwecke der oralen Ersatzbefriedigung gleich eine große Portion Popcorn und freute mich bereits innerlich auf den schön fiesen Verriss, den ich zu diesem Film würde schreiben können.
Aber leider war der Film nicht schlecht genug für einen richtig gemeinen Verriss.
Obwohl man sich offenbar redlich bemüht hat, ist es der Drehbuchautorin Melissa Rosenberg (O.C., California) doch nicht gelungen die ursprüngliche Story völlig zu verhunzen. Tatsächlich ist von Stephenie Meyers Roman noch so viel Essenz geblieben, dass zumindest die Liebesgeschichte wieder zu erkennen ist und sich beim Ansehen derselben gelegentlich sogar noch ein richtig schönes Gänsehautgefühl einstellt.
Und das trotz Robert Pattinson!
Pattinson, der bekannt wurde als Cedric Diggory aus Harry Potter, gibt sich alle Mühe, um die Figur von Edward Cullen so hölzern und unbeseelt wie möglich zu spielen, indem er seine Dialoge einschläfernd herunterleiert und auf Mimik weitgehend verzichtet. Bis auf eine festgefrorene Dauerleidensmiene zeigt er keinerlei Regung im Gesicht. Aber dies könnte natürlich auch daher rühren, dass sein Hairstyling so dermaßen daneben liegt;-). Dennoch hat er auch richtig gute Momente auf der Leinwand z.B. wenn er in Bewegung ist und man sein ausdrucksloses Gesicht nicht in der Totalen sieht, dann ist er ein Augenschmaus. Es bleibt für mich dennoch die Frage, ob dieser Edward in dunklen Kellergewölben in einem Sarg liegend und für 50 Jahre schlafend diesem Film nicht einen Gefallen erwiesen hätte.
Kristen Steward hingegen kann ihre Bella einigermaßen glaubwürdig auf den Beinen halten, auch wenn von der tollpatschigen und unsicheren Romanfigur nichts mehr übrig geblieben ist, so trägt sie doch die schwere Bürde, diesen Film mit Gefühlen zu füllen, sehr wacker und beinahe alleine auf ihren Schultern.
Der Maskenbildner muss während der Dreharbeiten im Urlaub gewesen, das würde zumindest erklären warum die Cullen-Familie aussah, als hätte sie die Köpfe in ein Fass Penaten Babypuder getaucht.
Charly (Billy Burke), Jakob (Taylor Lautner) und ganz besonders Laurent (Edi Gathegi) sind hervorragend gecastet und genau so wie ich sie mir schon beim Lesen vorgestellt habe.
Traumhaft und über jede Kritik erhaben sind die atemberaubenden Bilder der herbschönen Landschaft um La Push (Washington), überhaupt ist der Kameramann der heimliche Star dieses Films, und die Special-Effekte sind wirklich überwältigend.
Buch oder Film?
Doktrinäre Fans des Buches werden sicher viele Abweichungen und Unstimmigkeiten zu kritisieren haben (wie eben immer bei Buchverfilmungen), während Zuschauer, die das Buch gar nicht kennen, eindeutig im Vorteil sein dürften, denn sie werden ganz sicher hin und wieder richtig gehend dahinschmelzen wenn Edward und Bella sich näher kommen ohne sich zu nahe zu kommen und dabei durch die wildromantische Landschaft von La Push brettern oder sich an einsamen bemoosten Hängen im Sonnenlicht aalen.
Meine Meinung:
Twilight ist eine sehr unterhaltsame und spannende Teenie-Schmachtschnulze mit einem Hauch von Emo, die leider aber weit unter den Möglichkeiten bleibt, die die Romanvorlage geboten hätte und dennoch so viele schöne Momente, Szenen und sogar Dialoge hat, dass sich das Ansehen auf jeden Fall lohnt. Der Film ist immerhin so gut, dass man sich 118 Minuten lang nicht langweilt und gelegentlich sogar mitfiebert.
Ob man diese DVD unbedingt kaufen muss, ist wohl eine Frage wie sehr man die guten Extras schätzt:
Laufzeit ca 118 min, Bildformat 16:9(2.35:1) anamorph, Tonformat: Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1, Untertitel Deutsch,
Extras - für Fans des Buches sicher ein echtes Leckerli, das sich anzusehen lohnt, denn die Extras enthalten ein 7 teiliges Making of", ca 50 Minuten. Hier geht's um das Casting, die Umsetzung des Romans und die Dreharbeiten (Cutie Pattinson hinter den Kulissen, das ist doch was ;-))
geschnittene und alternative Szenen
Featurettes zu Edward und Bella
Musikvideos,
Interview (ohne Audiokommentare von Regisseurin und Hauptdarstellern), Trailer
513 von 620 fanden diese Bewertung hilfreich.
Ausbaufähige Verfilmung
Ich kann verstehen, wenn Kunden diesen Film überschwänglich gut bewerten, jedoch kann ich auch verstehen wenn sich Kunden enttäuscht von dem Film zeigen.
Dieser Film ist sehr zielgruppenorientiert und das sollte man bei der Bewertung und beim Kauf bedenken. Die Story eines edelmütigen, gut aussehenden Gentlemans mit dunkler Seite, der einem Durchschnittsmädchen das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein und ihr ständiger Beschützer wird, trifft genau den Nerv einer bestimmten Zielgruppe (löst natürlich auch gegenteilige Gefühle bei anderen Gruppen aus ;))
Auch wenn ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre, so hab ich mich in die Vorlage des Films verliebt: Das Buch von Stephenie Meyer. Auch wenn ich denke, dass das Buch eklatante schriftstellerische Mängel hat, so bin ich in die Geschichte eingetaucht wie selten in ein Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erklärung wie ich diesen Film gesehen habe: Voreingenommen, als Fan der Bücher. Wäre es nicht so, so hätte ich den Film evtl. schlechter beurteilt.
Daher werde ich auch ab und zu auf die Umsetzung Buch - Film zu sprechen kommen, auch wenn ich denke, dass sollte man lassen, denn Film und Literatur sind unterschiedliche Medien.
Zum Film:
Nein, einen Horror- oder Actionfilm wollte die Regisseurin nicht drehen. Scheinbar widerwillig hakt sie die Actionszenen des Films ab. Sie konzentriert sich lieber auf das Gefühlsleben einer Teenagerin und auf das Erwachen der ersten Liebe.
So trist und nebelig wie das Städtchen Forks ist auch das Teenagerleben Bella Swans. Bis sie auf ihre große Liebe den Vampir Edward Cullen trifft. Der Vampir in diesem Fall nicht als Symbol der Verführung und sexueller Leidenschaft, sondern eher als Verfechter unschuldiger Liebe.
"Komm! Raus aus dem Nebel. Rauf, wo die Sonne scheint." Eine schöne Beschreibung für das Erwachen der ersten Liebe, die Edward Bella abliefert, als er ihr zeigt wie er im Sonnenlicht aussieht. Für Bella sieht er wunderschön aus. Sie muss aber Erkennen, dass diese Schönheit auch eine zweckdienlich negative Seite hat.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf den Baumwipfeln.
"Doch, in meiner Welt.", entgegnet Edward. Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein fähig.
Am Ende erkennt Bella: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde ein bisschen mehr." Und mit dieser Erkenntnis tut sie einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsen werden.
Diese Szenen sind es, die den Film zu etwas Besonderem für mich machen. Das Erleben der ersten Liebe, das Verlieren der Unschuld. Diese Themen wurden gut herausgearbeitet und machen den Film zu einem Höhepunkt für alle, die diese Zeit gerade durchleben, oder für diejenigen, die sich nicht zu schade sind, sich gern an diese Zeiten zurück zu erinnern.
Dass der Film dennoch kein Meisterwerk ist, liegt an mehreren Hakpunkten.
Das größte Manko des Films ist, dass er einen inhomogenen Erzählfluss hat. Für manche Dinge lässt sich die Regisseurin viel Zeit, bei manchen Details hetzt sie durch den Film. Gerade das langsame intensive Verlieben, das den Zauber der Bücher ausmacht, kommt hierbei zu kurz. Die romantische Annäherung auf der Leinwand überträgt sich nicht auf den Zuschauer. Es scheint eher so, als beschließen Edward und Bella nur sich zu lieben, vom Verlieben spürt man nichts.
Dabei ist die "Coming out"- Szene zu erwähnen. Visuell sehr beeindruckend, wie vieles im Film, aber die Dialoge sind grauenhaft. Sie klingen auswendig gelernt und werden viel zu schnell abgespult. Die ganze Vampirgeschichte und Edwards Gefühle werden in diesen Dialog (mehr ein Monolog) gelegt. Das ist überfrachtet und lässt mich als Zuschauer kalt. Ich will Gefühle nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen und spüren. Gerade auch den inneren Kampf Edwards, der im Film gar nicht ernsthaft behandelt wird. Da wurde eine Menge Potential verschenkt.
Überhaupt wird mir im Film zu viel geredet. Manchmal ist es besser etwas ohne Worte zu sagen. Zumal sich auch einige der schlechten Dialogzeilen aus dem Buch in den Film geschlichen habe, wo sich mir die Nackenhaare sträuben (Bsp: "Ich bin ein Killer").
Vielleicht hätte ein besserer Soundtrack dem Film gut getan und dem ganzen etwas mehr Tiefe und Emotionalität eingehaucht. Carter Burwells Score ist zwar nett, aber etwas dünn.
Kameratechnisch und visuell hat die Regisseurin einiges zu bieten. Viele Zeitlupen, tolle Schnitte, epische round- abouts etc. Manche Szenen wirken wie ein Musikvideo oder ein MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.
Was auffällt ist, dass der Film um einiges witziger ist, als die Bücher es sind. Es ist diese Selbstironie, die den Büchern fehlt. Leider fällt das schon wieder negativ ins Gewicht, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige und authentisch emotionale Szenen sind Mangelware.
Die Schauspieler sind gut gewählt. Bella ist so, wie ich sie mir vorgestellt hab(zum Glück nicht ganz so zickig und wehleidig wie im Buch). Eine solide schauspielerische Leistung.
Edwards Rolle, ist eine der Rollen, die man nicht den Erwartungen gemäß besetzen konnte. Ich finde mit Robert Pattinson hat man optisch eine gute Wahl getroffen. Schauspielerisch reicht das sicherlich nicht für den Max-Schreck-Ehrenpreis. Leider strahlt er zu keiner Zeit Gefahr aus.
Zwei Nebenfiguren die ich sehr gut besetzt fand, waren einmal Charlie, Bellas Vater und Badguy James.
Nervig ist der Akt integrativer political correctnes sämtliche unwichtigen Nebenfiguren empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.
Der Film hat starke Szenen, aber auch seine schwachen Momente.
Stark ist er, wenn sich Zeit gelasen wird. Leider gibt es davon zu wenig Momente.
Dennoch trotz allen Meckerns vergebe ich diesem Film 4 Sterne. Einmal mit Rücksicht auf die Zuschneidung auf die schmachtende Zielgruppe, andererseits hat mich der Film trotz allem gepackt und gut unterhalten. Sicherlich auch, weil ich das Twilight Universum liebe.
123 von 169 fanden diese Bewertung hilfreich.
Keine schlaflosen Nächte....oder.....wo ist die Liebe hin...?????
Ich gehöre nicht zur klassischen Zielgruppe, habe aber die Bücher trotzdem geliebt. Daher war ich auf die Verfilmung im Vorfeld sehr gespannt. Meine Erwartungen waren nicht so groß, da sich nur selten ein Buch in 90 min. Filmmaterial pressen lässt. Mut zur Lücke ist hier schon vorprogrammiert. Ein weiteres Problem ist, dass uns im Buch aufgrund der Ich-Erzählung sehr viele Gedanken von Bella mitgeteilt werden. Dadurch lebt die Geschichte. Diese Gedanken lassen sich natürlich nur schwer verfilmen. Es ist nicht so leicht, diese "Stille der Dialoge" mit Gesten und Mimik zu füllen - harte Arbeit für die Darsteller. Mit Edward's optischer Darstellung konnte ich recht gut leben, da in meiner Fantasie die Protagonisten fast nie ein Gesicht hatten. Überirdische Schönheit darzustellen ist ohnehin unmöglich. Bella wird recht ordentlich umgesetzt, Charlie entspricht sehr gut meinen Vorstellungen - wortkarg, aber mit Witz. Bellas Mutter hatte ich mir jünger, schräger und etwas abgedrehter vorgestellt, da sie doch die Chaotin der Familie ist. Sie kam eher gesetzt und mütterlich rüber.
Grundsätzlich hat mir eine sehr große Portion Romantik gefehlt. (Dagegen gab es mehr gewollte und auch einige ungewollte komische Augenblicke). Es gab für mich kein Gänsehautfeeling, kein Gefangensein in der Geschichte oder Erinnerungen an die erste große Liebe. (Bei einer kürzlichen Theateraufführung von Romeo und Julia oder bei Rose und Jack in "Titanic" war ich deutlich mehr ergriffen). Vielleicht sind die Schauspieler für diese Aufgabe auch noch zu jung. Diese Herzaussetzer von Bella, wenn Edward sie auch nur küsst, sind komplett verpufft. Ebenso die gedanklichen Aussetzer, wenn Edwards Blick sie gefangen nimmt. Kaum eine dieser blumigen Liebeserklärungen von Edward, die wir alle (oder zumindest ich selbst) so lieben, wurde umgesetzt. Es handelt sich ja nicht um eine gewöhnliche Teenagerliebe, die in diesem Alter kommt und auch (manchmal) schnell wieder geht. Es ist die Liebe ihres Lebens bzw. seines Daseins. Eine Liebe bis zum Ende aller Tage.
Dem Zuschauer, der das Buch nicht vorher gelesen hat, wird dies sicher nicht ganz klar. Vor allem wird er nicht verstehen, was Bella nun so extrem und - vor allem nach so kurzer Zeit - an Edward fasziniert, dass sie sogar bereit wäre, ihr Leben zu geben. Ein hübsches Gesicht und die enorme Geschwindigkeit + Stärke sind es ja nicht. Von der oldfashioned klingenden Ausdrucksweise Edward's merkt man ebenfalls gar nichts. Er erscheint nicht so alt und welterfahren, wie er eigentlich ist.
Die Szene auf "Edward's Lichtung" ist für mich eine Schlüsselszene im Buch. Dort nähert er sich Bella, macht ihr seine Stärke + Gefährlichkeit klar und zeigt sich zum 1. Mal im Sonnenlicht und gewöhnt sich an Bellas Berührungen und ihren Duft usw. Die Endgültigkeit ihrer Liebe wird hier klar, es gibt für beide kein Zurück. Dass er nicht von Bella lassen kann, da ihr Duft und ihr Blut für ihn eine Droge sind, wurde mir zu simpel umgesetzt. Wie ein "Abhängiger" kam Edward mir nicht vor. Dieser Teil wurde im düsteren Wald zwischen bemoosten Steinen zügig abgewickelt während Edward wie Tarzan von Ast zu Ast hüpft. Hmmm......! Diese Lichtung spielt aber in den weiteren Büchern eine Rolle. Bella sucht sie noch einmal auf, weil es sein Lieblingsplatz ist, die Werwölfe kommen ihr hier zu Hilfe und jagen den Vampir, der sie bedroht usw. Da man ja die weiteren Bücher ebenfalls verfilmen möchte, wundert es mich, dass man diesen Teil so verändert hat.
Alice dagegen ist traumhaft besetzt. Sie ist wirklich zuckersüß. Von ihr hätte ich gern mehr gesehen. Vor allem kamen ihre besonderen Fähigkeiten zu kurz.
Rosalie hat ihre Rolle als Biest gut gemacht. Allerdings hat mich ihr Aussehen nicht gerade vom Sessel gerissen. Sie soll doch das schönste Mädchen überhaupt sein. Für mich war sie optisch eher Mittelmaß.(Warum sollte Bella wegen ihr Komplexe haben??) Vielleicht sollte man hierzu aber besser die männliche Fraktion befragen.
Carlisle sieht aus wie nach einem bedauerlichen "Unfall" beim Friseur! Gab es keinen naturblonden Schauspieler?? (Überhaupt hatte ich einige Probleme mit den Haarfarben der Männer. Bei Jasper und Edward sah man zeitweise sogar in den Nahaufnahmen die Ansätze vom Tönen oder Färben). Da sieht man mal, wie ergriffen ich von der Story war, dass mir solche Nichtigkeiten aufgefallen sind - sehr bezeichnend. Der Charakter von Carlisle hat mir allerdings sehr gut gefallen. Welterfahren, besonnen - einfach nur gut und überzeugend gespielt.
Zusammengefasst sollte man nicht allzu viel erwarten - vor allem, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Für eine Liebesgeschichte zu wenig Gefühl und wer einen Vampirfilm a la Dracula erwartet, wird natürlich ebenfalls nicht fündig. Da erscheint mir die Altersbeschränkung von 12 Jahren etwas übertrieben. Es ist alles ganz artig, leidenschaftslos, seicht und absolut jugendfrei sowie ohne Liebe zum Detail verfilmt. Niemand bekäme deswegen schlaflose Nächte. Da gibt es im Fernsehen krassere Filme für die Kids.
Schade, dass das eigentliche Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Deshalb vergebe ich 3 Sterne, weil es mir recht neutral erscheint und es keine 2,5 Sterne-Bewertung gibt.
Wenn hier immer wieder Stimmen laut werden, die die Umsetzung entschuldigen, da es sich ja schließlich um einen Film und nicht um das Buch handelt und Vergleiche nicht angebracht seien, muss ich widersprechen. Entweder verfilme ich eine Vorlage oder eben nicht (Vor allem, wenn auch der Titel des Buches für den Film verwendet wird). Man sollte sich dann auch an elementare Gegebenheiten dieser Vorlage halten, d. h. "wo Twilight draufsteht sollte auch Twilight drin sein" - das erwartet der Zuschauer. Ansonsten hätte auch ein völlig eigenständiges Drehbuch geschrieben werden können, da St. Meyer das Rad nicht neu erfunden hat. Es gibt noch andere Autoren, die Liebesgeschichten zwischen Mensch und Vampir erdacht haben. Dann wären diese Geschichten mit einigen Änderungen untereinander leicht austauschbar.
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