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Der Soldat James Ryan [Blu-ray]

~Darsteller: Edward Burns, Tom Hanks

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(325 Rezensionen)
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productinformation für Der Soldat James Ryan [Blu-ray]:

Darsteller: Edward Burns, Tom Hanks

Durchschn.Kundenbewertungen: basierend auf 325 Rezensionen

ASIN: B003D36SYS

EAN: 4010884259872

Erscheinungsdatum: 21.05.2010

Verkaufsrang: 1439

Publisher:Paramount Home Entertainment

Studio: Paramount Home Entertainment

Label: Paramount Home Entertainment

Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1

Altersfreigabe: Freigegeben ab 16 Jahren



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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Steven Spielberg ein Jugendlicher war, drehte er seinen ersten Film, einen Kriegsfilm, in einem Hinterhof. Als er mit Mitte zwanzig mit Duel durch Europa tourte, sah er alte Männer vor Grabsteinen am Omaha Beach zusammenbrechen (Omaha Beach ist der Tarnname für einen Strandabschnitt bei Dünkirchen, dem Schauplatz der Invasion der Alliierten). Dieses Bild wurde zur Eingangsszene von Der Soldat James Ryan, Spielbergs Film über eine Mission, die der D-Day-Invasion folgte. Ein Film, den viele für den realistischsten -- und vielleicht besten -- Kriegsfilm aller Zeiten halten. Mit den Produktionsmöglichkeiten von 1998 war es Spielberg möglich, eine betäubende und beispiellose Sichtweise auf den Krieg als Hölle darzustellen.

Wir sind am Omaha Beach, als Truppen von den Deutschen abgeschlachtet werden, aber trotzdem die fast unüberwindliche Übermacht besiegen. Ein überzeugender Tom Hanks spielt Captain Miller, Soldat durch und durch, der eine kleine Truppe hinter die feindlichen Linien führt, um einen Soldaten herauszuholen, dessen drei Brüder kurz vorher im Krieg gefallen sind. Dies ist die Art von Werbung, die die Armee für sich macht, aber diese Vorgehensweise hat historische Präzendenzfälle, die bis zum Bürgerkrieg zurückgehen.

Einige Filmkritiker haben die Hauptcharaktere als stereotyp bezeichnet. Wenn das so ist, dann gibt der Film den Stereotypen gute Namen: Tom Sizemore als gewandter Sergeant, Edward Burns als hitzköpfiger Soldat Reiben, Barry Pepper als der religiöse Heckenschütze, Adam Goldberg als der einsame Jude, Vin Diesel als der groß geratene Soldat Caparzo, Giovanni Ribisi als der gefühlvolle Arzt und Jeremy Davis, der in seiner Rolle als sanftmütiger Korporal die denkwürdigste Darstellung des Films gibt.

Der Film ist so komplex und realistisch wie Spielbergs Oscargewinner Schindlers Liste, aber er ist cineastischer aufbereitet. Spielberg und sein hoch qualifiziertes Technikerteam (der Film bekam fünf Oscars: Schnitt (Michael Kahn), Kamera (Janusz Kaminski), Ton, Toneffekte und Regie) liefern Schlachtsequenzen, die über das Auge direkt auf den Magen schlagen. Die gezeigte Gewalt ist extrem, aber niemals grundlos. Die letzte Schlacht, eine Schwindel erregende Mischung aus Vergnügen, Einfühlungsvermögen und Chaos, führt zu einer tiefgründigen Ruhe. Der Soldat James Ryan bewegt uns mehr, als Schindlers Liste, weil der Film die Vergangenheit auf direkterem Weg mit dem verbindet, wie wir heute fühlen sollten. Es war Spielbergs Berufung, den Film Der Soldat James Ryan zu drehen. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung

Holen Sie sich den Zweiten Weltkrieg ins Wohnzimmer! Dies mag wenig verlockend klingen, beschreibt aber den überzeugend monströsen Sound dieser DVD. Denn auch ohne aufwändige Surround-Anlage versetzt die dynamische Sound-Gestaltung der Eröffnungssequenz den Heimkino-Betreiber mitten in den Kugelhagel an Omaha-Beach. Der Bildtransfer wurde ebenfalls vorbildlich durchgeführt, die technischen Basisdaten dieser Edition lassen keine Wünsche offen. Dafür sind die Extras ein wenig spärlich ausgefallen, sodass man nach einem Audio-Kommentar von Steven Spielberg vergeblich sucht. Neben den üblichen Infos über die Darsteller und die Produktion finden sich lediglich zwei Trailer und eine 25-minütige Dokumentation über den Film. Letztere hat jedoch mehr zu bieten als ein durchschnittliches Making Of. Denn neben Tom Hanks und Spielberg kommen einige Kriegsveteranen zu Wort, die noch besser als der Film selbst in der Lage sind, eine Vorstellung von der schrecklichen Realität des D-Day zu vermitteln. --René Classen



Kundenrezessionen und Meinungen für :

49 von 63 fanden diese Bewertung hilfreich.

Mega-Film, leider unzureichende Blu-Ray ...

... Ja, ja, ja! Es wird wieder etliche geben, die sagen werden, was will der denn jetzt behaupten: "Einer der besten Kriegs-Fime überhaupt, auf einer schlechten Blu-Ray? Der merkt's doch nicht mehr!"

Könnte man meinen.

Natürlich ist der Film immer noch TOP!
Aber ich habe mir auch schon bei der Avatar-Blu Ray erlaubt zu monieren, dass es mir als Sammler und Liebhaber von Filmen auf digitalen Medien (und jetzt endlich in HD) nicht reicht, "nur" den Film in HD zu bekommen.
Für mich ist das Produkt Blu-Ray ein Gesamtpaket: Film, Ton, Extras und evtl. noch die besondere Aufmachung bzw. Verpackung für den geneigten Sammler.

Ich möchte beim Kauf einer Blu-Ray mindestens Bild UND Ton in HD mitgeliefert bekommen und nicht (wie schon bei den DVD-Erscheinungen damals) den gleichen Film dann später noch zwei mal (dann endlich irgendwann mal in TOP-Ausführung).
Sicher entscheidet jeder selbst, wie wichtig ihm der Kauf des Films jetzt auf Blu-Ray ist.
Für mich ist diese Blu-Ray den Kauf nicht wert. Da werde ich mir die hochskalierte DVD mit dts-Ton noch einige Male reinziehen und vielleicht irgendwann mal (wenn die Kassen für diese Version nicht mehr klingeln) auch als deutscher Film-Fan in den Genuss eines (vielleicht sogar 7.1) HD-Tons gelangen.
Extra die Anlage aufgerüstet, HD-Fernseher in Übergröße gegönnt, zusätzliche Lautsprecher installiert und jetzt abnicken und eine nur halbgare Blu-Ray kaufen ...
Komisch: In Englisch ist der Ton fast auf jeder Blu-Ray in HD ...
Aber in Deutschland warten wir lieber ein paar Jahre, bis wir den Film dann nochmals vermarkten können.
So lange die Film-Fans mitspielen, kann man es den Studios nicht verübeln.

Damit ich nicht missverstanden werde: Der Ton der Blu-Ray ist sicher nicht schlecht! Aber in der heutigen Zeit, gehört es einfach dazu, auf einem HD-Medium auch einen (deutschen) HD-Ton zu bekommen.
Das ist zumindest meine Meinung.

Bewertung vom 2010-06-04 für

7 von 9 fanden diese Bewertung hilfreich.

Perfekter HD Transfer

Bild:
Das schmutzige, rauschige aber trotzdem scharfe Bild ist erstklassig. Die Blu-Ray bringt die eingesetzten
Stilmittel perfekt zur Geltung. Die Detailfülle ist enorm, man sieht bei Explosionen jedes Fragment.

Ton:
Die englische DTS-HD Spur ist beeindruckend besonders die Kampfszenen am Anfang und Ende.
Beim deutschen Ton ist einzig zu kritisieren das nicht die existierende DTS Spur der DVD verwendet wurde, sondern
nur eine DD Spur.

Fazit:
Absolute Empfehlung

Bewertung vom 2010-05-22 für

116 von 157 fanden diese Bewertung hilfreich.

Dramaturgischer und historischer Murks

Als der Film in die Kinos kam, galt er als Sensation, weil nie vorher vergleichbar realistische Kampf- und Sterbeszenen aus dem Zweiten Weltkrieg gezeigt wurden. So weit kann man "Saving Private Ryan" als einen gelungenen Film bezeichnen. Damit hört es aber auch schon auf. Wer sich auch nur ein bisschen mit der Landug in der Normandie und ihren historischen Fakten auseinandersetzt (was Spielberg und/oder seine Berater nicht getan haben können), stellt fest, dass allein schon die Basis dieses Films völliger Quatsch ist. Da schickt ein Oberbefehlshaber zwei/drei Tage nach der Landung von 100000 Soldaten in Frankreich (und dem täglichen Nachrücken ganzer Divisionen) 8 Mann ohne Funk und nur mit Handwaffen von einem Strandabschnitt (Omaha Beach) los, lässt sie das vom Feind besetzte Hinterland zu Fuß durchqueren, um in einer gut 50 Kilometer entfernt liegenden Absprungzone einer Luftlandedivision von etwa 14000 Mann nach einem einzelnen Soldaten zu suchen - und das, obwohl zwischen dieser Absprungzone und dem Landeabschnitt Utah Beach bereits am Tag nach der Landung eine Verbindung hergestellt wurde. Die acht Hanseln laufe in der Gegend herum, in der es überall von Deutschen nur so wimmeln könnte, als ob sie eine Vatertagswanderung machen
- und nachdem einer tot ist, sieht man die gleiche Einstellung wieder mit acht Mann. Von solchen Goofs wimmelt es im ganzen Film: Etwa die Radarstation, die nur von drei deutschen Soldaten und einem MG verteidigt wird - normalerweise hatten solche Anlagen einen befestigten Bereich von gut zwei Mal zwei Kilometern Fläche mit z.T. schweren Infanterie-Waffen und mindestens einer Kompanie Besatzung. Alles an Blödsinn in diesem Film aufzuzählen, was allein dem geschuldet ist, wie Klein-Steven sich die Schlacht in der Normandie vorstellt, würde hier den Rahmen sprengen. Wo hier die Kritik an der Sinnlosigkeit des Krieges stecken soll, vermag ich nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Spielberg suggeriert uns, um ein operatives Ziel zu erreichen, sei im Krieg das Opfer von Menschen opportun. Damit macht er sich aber genau den militärischen Standpunkt zu eigen, der einen Krieg und das sinnlose Verheizen von Menschen erst legitimiert. Fazit: Ein unglaubwürdiger Film, der letztlich durch seine akribisch inszenierte Action ud sein triefendes Pathos zu dem wird, was er nie sein wollte - ein Kriegsfilm.

Bewertung vom 2006-07-02 für

94 von 126 fanden diese Bewertung hilfreich.

die erste hälfte ist gut

rein technisch versteht sich der soldat james ryan zweifellos als einer der besten kriegsfilme die überhaupt gedreht wurden.
die kameraführung und die sound-technik kann man einfach nur als mitreissend bezeichnen.

aber ist dieser film ein antikriegsfilm?

die erste 3/4 stunde könnte man dies annhemen, werden doch bei der landung am d-day die schrecken des kriegs vor augengeführt.
man bekommt regelrecht selber angst wie es ist, aus einem landungsboot an land gehn zu müssen.

ja, krieg ist schrecklich.

und was kommt danach?
ich traute meinen augen kaum, der patriotismus schnellt von 0 auf 100 in die höhe, deutsche werden als kanonenfutter verheizt (und das soll auch gut so sein will uns der film vermitteln), ein deutscher gefangener fleht um sein leben, er fände amerika "das land der indianer und cowboys" ja so klasse und eine kleine gruppe von amis baut in a-team manier bomben aus socken und schmierfett und kämpft tapfer und abenteuerlustig gegen eine überzahl deutscher panzer.

aua, so viel dummheit tut weh.

in den krieg zieht niemanden gerne, vielleicht hätte herr spielberg auch mal briefe meines grossvaters von der front lesen sollen.
dann wäre ihm vielleicht klar geworden, dass krieg eine absurdität des menschseins ist, nicht die eines einzigen volkes....

Bewertung vom 2004-11-13 für

21 von 28 fanden diese Bewertung hilfreich.

Guter Einblick in die Schrecken des Krieges

Über die erste halbe Stunde des Films kann es keinen Zweifel geben: Nie wurde der Horror des Krieges schonungsloser auf die Leinwand gebannt. Der Rest folgt den Pfaden des üblichen Kriegsfilms - nicht mehr aber auch nicht weniger. Zur besseren Vertiefung des Themas hat sich Warner nun entschlossen dem Film zwei Dokumentation beizulegen, die einmal die Geschehnisse im Pazifikkrieg und die Schicksale von Kriegsfotografen, die immer an vorderster Front dabei waren und ihr Leben riskierten, aufzuzeigen.
Bei ersterem Bonus-Film handelt es sich übrigens nicht, wie der Rezensent vor mir unverständlicherweise behauptet, um den Streifen "Price of Fear" mit Lex Barker sondern um die Dokumentation "Price of Peace".
Wer den Film noch nicht hat, zuschlagen. Sonst die alte DVD verkaufen und die Box anschaffen.

Bewertung vom 2004-11-05 für



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