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Das schwarze Auge: Drakensang




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Produktinformation:


Durchschn.Kundenbewertungen: basierend auf 107 Rezensionen
ASIN: B000IOMVUU
EAN: 4017244015895
Erscheinungsdatum: 01.08.2008
Verkaufsrang: 280
Publisher: dtp Entertainment AG
Studio: dtp Entertainment AG
Label: dtp Entertainment AG
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren


Kundenrezessionen

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super Spiel!

Dieses Spiel macht einen geradezu süchtig. Die verschiedenen Quests sind sehr spannend und mitreißend gemacht. Die Grafik ist toll. Und besonders überzeugt hat mich wieviele verschiedene Möglichkeiten man in diesem Spiel hat (je nach Charakter und Aktionen). Es stehen mir glaub ich noch viele spannende Spiel-Stunden bevor.

Bewertung vom 2008-10-23

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Du wirst es lieben

1= schlecht bis 10= sehr gut

Grafik: 9 (sehr schön detailierte spielcharaktere und landschaften)

Story: 9 (endlich mal etwas was man nicht schon 100 mal gehört hat)

Schwierigkeitsgrad: 7 (ohne Lösungsbuch ist man stellenweise allerdings entweder sehr geduldig oder einfach nur aufgeschmissen)

Spielspass: 10 (macht einfach nur laune :)

Ausdauerqualität: 9 (habe lange wie kaum an einem anderem spiel
dran gezockt bevors vorbei war)

Liebe zum Detail: 8 (viele gegenstände und waffen)

Handlungsfreiheit: 5 (leider gibt es nur einen Haupthandlungsstrang und keinen "guten" und "schlechten" so dass man mit seinen Spielentscheidungen wählen kann welchen man geht. vieles ist einfach vorrausgesetzt bevor es weitergeht.)

Getreue Umsetzung der DSA Welt: 8 (super umgesetzt, allerdings auch hier Punkte abzug, weil unter anderem das faszinierdene der DSA Welt ja gerade die Handlungsfreiheit ist)


War jeden Cent seines Kaufpreises wert. Bin richtig traurig dasses vorbei ist und kann die Fortsetzung kaum erwarten.

Bewertung vom 2008-10-22

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Endlich ein gutes deutsches Rollenspiel

Was kann man zu Drakensang sagen?
Schwierig?
Am besten kann ich die Qualität des Spiels anhand meines Beispieles erläutern:

Ich bin eigentlich kein traditioneller Rollenspielspieler. Gothic und Gothic II hab ich rauf und runter gedaddelt, aber an klassische Party-Rollenspiele hab ich mich kaum bis selten gewagt. Nun hörte ich von Drakensang und da ich ein etwas ruhigeres Spiel mit einer bombendichten Atmosphäre spielen wollte und nicht nur diese 0815 Spiele hab ich mir gedacht "wagst du dich mal an Drakensang." Natürlich wurde mir mulmig im Magen als ich hörte, dass es ein deutsches Rollenspiel sei....siehe Gothic III die Entäuschung schlechthin. Doch ich dachte mir " gibst du diesem Entwiklerstudio mal die Chance deine Meinung grundlegend zu ändern". Gesagt getan, bald zierte das Drakensang Icon meinen Desktop. In den nun folgenden Punkten möchte ich nun einmal auf die Einzelheiten des Spiels eingehen:

1. Grafische Umsetzung:

Drakensang ist nicht mehr das beste vom besten was Grafik angeht, dass muss man klar sagen. Die Augen der heutigen Spieler sind was eine mordsmäßige Grafik angeht sehr verwöhnt und deswegen werden nicht alle mit mir einer Meinung sein. Ich finde, dass Drakensang hervorragend aussieht und nicht weil die Polygonzahl ins nicht mehr zählbare schreitet, sondern weil die Welt wunderbar stimmig wirkt. Aventurien wurde von der Pen and Paper Vorlage einfach fantastisch umgesetzt. Die Welt erscheint glaubwürdig und die Charaktere haben ein schönes Design. Doch was mich am meisten fasziniert ist, dass man denken könnte, die Entwikler haben die Umgebung, in der ich wohne in das Spiel eingebaut. Die Städte und Dörfer sehen gut aus und verleihen dem Spiel den typischen Mittelalter-Touch. Worüber ich nur immer wieder staunen muss, ist das hervorragend dargestellte Wasser. Ob fließende, oder stehende Gewässer, Radon Labs hat ganze Arbeit geleistet.

2. Der Soundtrack:

Auch die musikalische Untermalung in Drakensang passt hervorragend. Da Soundtracks in Spielen nun oft fast schon die Kinofilm-Soundtrack Qualität erreicht haben ist es bei Drakensang nicht schlechter. Es gibt einprägsame Melodien, die auf die mittelalterliche Thematik des Spiels abgestimmt sind.

3. Das Gameplay:

Da Drakensang eine Adaption des deutschen Pen and Paper Rollenspiels "Das Schwarze Auge" ist, dachte ich zuerst, dass das Spiel an sich sehr komplex sein muss. Das bereitete mir beim Kauf so einige Magenschmerzen. Doch nach dem ersten andaddeln, fiel mir auf "hey, so schwer ist das doch gar nicht!" Drakensang wurde einsteigerfreundlich umgesetzt und bietet ein leichtverständliches Tutorial, welches den Spieler step by step an die Hand nimmt und ihm die Grundlagen beibringt. Alles Weitere lernt man recht schnell weil alles logisch nachvollziebar aufgebaut ist. Ansonsten spielt sich Drakensang klassisch. Wer schon einmal Baldur's Gate gespielt hat, sollte sich sofort zurechtfinden. Doch trotz der Einfachheit kommt auch ein erfahrener Rollenspieler nicht zu kurz. Bei der Charaktererstellung gibt es einen Expertenmodus, bei dem man alle Atribute selbst mit Punkten aufwerten kann. Anfängern empfehle ich die standad Punkteverteilung um sich ersteinmal mit dem Spiel vertraut zu machen. In Kämpfen kommt der Taktikanteil auch nicht zu kurz. Ihre Heldengruppe muss gut aufeinander abgestimmt sein um die vielen spannende Kämpfe siegreich zu bestreiten. Selbst dann erfordert ein "härterer Brocken" noch so einiges an Micromanagement. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, was jedoch nicht die Spannung eines schweren Kampfes zu nichte macht. Oft sizt man fingernägelknabbernd vor dem Monitor und sieht seinem letzten noch lebenden Partymitglied beim Erschlagen des Drachens zu. Nervenkizel trotz rundenbasierter Kämpfe, die sich in anderen Spielen oft öde und langatmig spielen. Sollte mal ein Mitglied der Party ein jähes Ende finden, ist es nicht für immer ausgeschaltet, sondern steht nach dem siegreichen Ende des Kampfes schwer verwundet wieder auf. Erst wenn die komplette Party erledigt ist, ist dies auch das Ende der Spielpartie.

4. Der Support:

Über den Support kann man nicht klagen. Radon Labs hat innerhalb kürzester Zeit einen Patch nachgeschoben, der ein paar kleine nicht mal wesentliche Fehler korrigierte und sogar noch zusätzlich Funktionen nachgeschoben hat. Super!

Fazit:

Drakensang könnte die lang ersehnte Hoffung am deutschen Rollenspielhimmel sein. Radon Labs hat ein ausgezeichnetes und vor allem stimmiges Aventurien erschaffen. Atmosphärisch ist das Spiel eines der besten, das ich kenne und bei einigen wird in so manchem Moment auch der Lachmuskel beansprucht. Drakensang ist vollends gelungen und läuft stabil auch auf nicht so starken Systemen.

Bewertung vom 2008-10-22

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Aventurien endlich wieder auf den PC zurückgekehrt

Vorab, ich spiele schon seit Jahren Das Schwarze Auge als Pen and Paper und muss sagen, die neueste Umsetzung auf den PC ist ihr Geld wert.

Als alter Rollenspielhase war für mich der eigentlich wichtigste Punkt die Welt in der ich schon hunderte von malen gekämpft, geliebt und abenteuer bestritten habe, angemessen auf dem PC zu erleben und ich wurde nicht enttäuscht. Ferdok und die Umgebung in der man sich die meiste Zeit des Spiels bewegt sind absolut gelungen und man merkt, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben das DSA flair einzufangen.
NPCs reden wie man es von Aventuriern erwartet, lassen Sprüche ab und erzählen über die Götter und die Welt. Dabei gefällt mir auch die Umsetzung der 12 Götter in Drakensang, vorallem wie die Tempel gestaltet sind gab mir schon Anstöße meine eigenen Ideen einmal zu überdenken.

Aber genug davon wie schneidet Drakensang als Spiel an sich ab?
Man befehligt ein Gruppe aus 4 Helden von denen einer der Hauptheld ist, den man, bis auf das Aussehen, sehr frei gestalten kann. Vorallem gefällt mir, dass man, falls man dies wünscht, mit dem Expertenmodus seinen Anfangshelden wie im Pen and Paper selbst erstellen kann. Für Spieler mit weniger Erfahrung ist dies allerdings weder zu empfehlen noch notwendig, da jeder Held mit einer passenden Grundeinstellung kommt. Im Laufe des Spiels schließen sich dann immer mehr Helden der Gruppe an, sodass genug Kämpfer/Magier/Diebe usw. vorhanden sind um seine Gruppe je nach Hauptheld und persöhnlichen Vorlieben zu gestalten.
Der Kampf ist rundenbasiert, bzw. läuft auch in Echtzeit ab jenachdem wie man es lieber mag. Man kann einstellen, dass nach jeder Kampfrunde pausiert wird oder aber, dass der Kampf völlig in Echtzeit abläuft jenachdem was einem eher liegt. Kenner des Pen and Paper werden auch im Kampf merken, dass sehr viel Wert darauf gelegt wurde DSA umzusetzen denn die Sonderfertigkeiten, durch den der Kampf hauptsächlich geprägt wird, sind fast vollständig die Sonderfertigkeiten aus DSA.
Für meinen Geschmack ist der Schwierigkeitsgrad etwas zu einfach gehalten und die meisten Kämpfe sind mit ein wenig Taktik zu gewinnen. Taktik bedeutet schlicht und ergreifend die richtigen Sonderfertigkeiten und Items im richtigen Moment zu benutzen und die 4 Helden richtig einsetzen. Die 3 restlichen Helden der Gruppe verhalten sich von der Steuerung wie der Hauptheld und sind bekanntermaßen ausrüst- und skillbar.

Grafisch sieht Drakensang gut aus, auch wenn es keine High-End Ultra Grafik vorzuweisen hat und der eine oder andere Grafikfehler sich schonmal einschleicht.
Wo wir doch gleich zu den Bugs kommen können. Als ich mir Drakensang zum release gekauft habe waren einige Quests und Monster verbuggt aber inzwischen sind alle Spielbehindernden Probleme entfernt worden.

Die Story ist OK, nichts weltbewegendes aber spannend und sehr stimmig zum DSA Hintergrund.

Fazit:
Alles in allem ist DSA ein gutes Rollenspiel und eine hervorragende Umsetzung des Pen and Papers. Kein Top-Rollenspiel aber für alle DSA fans ein muss (vorallem wer die Nordland Trilogie mochte) und auch für Neueinsteiger geeignet.
Hardcore Rollenspieler werden Drakensang leider sehr schnell durch haben und da die Story nicht viel Handlungsspielraum neben der Hauptquest und den dazugehörigen Nebenquests lässt, meiner Meinung nach wenig Wiederspielwert. Auch nicht mit einem anderen Hauptheld denn das Meiste hat man durch die Helden die sich einem anschließen bereits gesehen.

Bewertung vom 2008-10-22

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Das Beste und das Schlechteste am Spiel ...

Da mir angesichts der zahlreichen und umfassenden Rezensionen eine weitere, die bereits Gesagtes ohnehin nur wiederholen könnte, reichlich sinnfrei erscheint, beschränke ich mich noch einmal auf das Beste und das Schlechteste des Spiels, auf dass es nicht nur potentiellen Käufern, sondern vor allem der geschätzten Entwicklerschaft ein Licht in den Wirren ihrer Arbeit sein möge.


Ein Vorbild für das Genre:

... ist Drakensang zweifelsohne in puncto Landschaft- und Stadtdesign, die darin lebende Bevölkerung eingeschlossen. Die Welt scheint mir, von wenige Ausnahmen abgesehen, äußerst liebevoll durchdacht, sehr abwechslungsreich gestaltet und vielen anderen Welten anderer Spiele um Längen voraus.

Die großen Städte wirken so einladend und lebenswahr, wie ich es zuletzt in Gothic II und III gesehen habe. Selbst großartige Vertreter des Genres, wie Neverwinter Nights 2 und Knights of the Old Republik, machen im Vergleich zu Drakensang einen erbärmlichen Eindruck, wenn es darum geht, bevölkerte Orte original erscheinen zu lassen. An jeder Ecke stehen Bürger, Betrunkene schlendern durch die Straßen und stolpern, Arbeiter buckeln Kisten von A nach B ...


Total missraten:

... ist hingegen die Einbindung der Hauptfigur in die Geschichte. Von den kläglichen Gestaltungsmöglichkeiten des Äußeren einmal abgesehen, verfügt sie über keinerlei Hintergrund und null Persönlichkeit (woran sich dank fehlender Dialogalternativen auch fortweg gar nichts ändert). Ich habe am Ende des Spiels tatsächlich den Eindruck gehabt, als wollten die Entwickler auf Teufel komm 'raus verhindern, dass ich mich mit dem Protagonisten identifiziere. Dass ich als Schwarzmagie-Fan einen Taliban-Verschnitt mit dunklem Bart und bronze-farbener Haut durch eine mitteleuropäische Landschaft steuern sollte, wollte mir partout nicht in den Kopf. Und dass ich als Nekromant und Meta-Magier ohn' Ausweg dazu genötigt wurde, eine dicke, grell-gülden schimmernde Rüstung zu tragen, weil es die Story befahl, nehme ich den Machern ernsthaft übel.

Man merkt, dass das Spiel mit großen Ambitionen angegangen wurde, ein echtes Rollenspiel aber noch viel, viel mehr Arbeit macht, als es Zeit und Budget hergegeben haben ... Das "DSA" vor dem "Drakensang" will schließlich verdient werden ... ; )

Toni

Bewertung vom 2008-10-21

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Gutes Rollenspiel, könnte aber noch viel besser sein!

These 1: Das Spiel ist sehr gut!!
Das Spiel ist wunderschön gemacht, die Landschaften im Spiel, die Häuser, die detaillierten Figuren, einfach optisch einsame Spitze.
Außerdem ist das Kampfsystem TOP! Die Sucht die Charaktere zu entwickeln, stärker zu machen, um z.B. irgendwann gegen Orks ankommen zu können ist vorhanden! Viele viele nötige Eigenschaften sind erlernbar, wie z.B. Heilkunst, Tierkunde, Giftkunde, Selbstbeherrschung usw.
Lustige Nebenquests, eine interessante Story und tolle mittelalterliche Musik!

These 2: Das Spiel ist langweilig!!
Also man muss sich mal vor Augen halten, dass der eigene Held nicht einmal spricht, als ob man das ganze Spiel über mit einem Toten spielt! Atmosphörisch ist auch nicht grad viel los, nur selten hört man in Städten die Leute sprechen, oder sinnvoll agieren. Die meisten stehen rum und geben kein Ton von sich, irgendwie fühlt man sich wie in einem Film wie I am Legend. Naja zum Glück wird dieses Problem durch die oben genannte atmosphärische Musik eingedemmt. Bei den Dialogen wurde nur ein Bruchteil betont, das meiste muss man lesen und das demotiviert, vor allem dann, wenn die Texte so lang sind... Dadurch verliert man auch den Pfaden zur Haupthandlung.

Fazit: Ein Ruf an die Entwickler: Sehr tolle Arbeit, echt, aber diese Arbeit muss noch ordentlich belebt werden, durch eine lebendige Mod-Gesellschaft, viele viele unterschiedliche, eventuell raue Stimmen im Städten, eventuell mehr Tiere, auch in Städten und z.B. auch Aufmerksamkeit der Spielewelt dem Gamer gegenüber!

Großes Herz = 4 Sterne
Gnadenloser Rollenspielfanatiker = 3 Sterne

Bewertung vom 2008-09-24

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Abartig gutes Spiel mit fiesen Bugs

Zunächst muss ich doch sagen, dass Drakensang für mich als Dungeon Siege, Oblivion, Gothic und KOTOR-Fan der Gipfel der RPG-Kunst ist. So viel Spaß hat mir zuletzt Oblivion gemacht.
Die Atmosphäre ist Top, die Story auch und das Gameplay ist selbstverständlich sagenhaft. Durch das altbewährte und ausgereifte Würfelprinzip von DSA ist die Balance der Fertigkeiten, deren Nutzen und die Vielfalt absolut perfekt. Daher macht das Stufen und die Charakterentwicklung unfassbar viel Spaß, denn alles macht Sinn und kein Item und keine Fertigkeit sind nutzlos. Da gewürfelt wird, muss man nicht alles bis Maximum aufleveln und dem Gegnerlevel anpassen.
Das ist für mich enorm wichtig, da man so nie frustriert ist. Oft findet man in Titeln, die nicht auf so einem Regelwerk aufgebaut sind viel Schrott und beim Stufen läuft man Gefahr, dass der Charakter eine verskillte Lusche wird.

Das Spiel an sich ist wirklich abartig gut. Es gibt viel zu erkunden, vielfältige Nebenquests und tolle NPCs.
Ich habe nie ein Pen&Paper-Spiel gespielt und musste mir ne Stunde nehmen um die komplexen Zusammenhänge der Attribute und Fähigkeiten zu verstehen und um mit dem Würfelprinzip und den damit verbundenen seltsamen Werteangaben klar zu kommen, aber wenn man mal durchblickt merkt man auch, was man davon hat, denn so ist es auch möglich richtige Experten in der Party auszubilden, die Schmieden, heilen, oder sonst was besonders gut können, ohne dadurch an Kampfkraft zu verlieren.

Es ist schlicht das beste RPG, das ich bis jetzt gespielt habe, allerdings gibts da noch richtig fette Wermutstropfen.

Ich hatte das Pech von Bugs erschlagen zu werden. Trotz Patch und aktuellen Treibern gab es immer wieder Clipping-Fehler, oder NPCs waren nicht da. Daher habe ich ständig speichern müssen.
Ich bin nicht der Einzige, dem es so geht (habe viele Foren durchforstet), aber es gibt wohl genauso viele Leute, die keine Probleme haben. Ich habe Vista und nen Quad-Core-Prozessor. Das ist alles, was mir an Besonderheiten bei meinem Rechner einfällt.
Zum Beispiel bin ich durch Katakomben gelaufen und nach nem Raumwechsel stürzt der arme Bursche mitsamt der Entourage ins Bodenlose und ich kann mir das Level von außen ansehen. An einer anderen Stelle taucht ein Mainquest-NPC nicht auf und dann ist es auch noch passiert, dass ich einfach nach einem Zwischenladen in ein Verließ teleportiert wurde, aus dem es kein Entrinnen gab.
Die Lösungen zu den Bugs hab ich in Foren gefunden, aber ganz einfach war das nicht. Es gibt da ein Programm, mit dem man die Savestände umprogrammieren kann und so z.B. Türen manuell aufprogrammieren, oder seinen Char irgendwo anders hin beamen kann. Dann ergeben sich aber teils Folgefehler im Spiel (z.B. bleibt man im Boden stecken) und die Nebenquest bleibt liegen.

Das war schon ärgerlich, aber scheinbar muss es ja nicht so kommen, da es bei anderen anders war. Neuinstallation war übrigens auch vergebens....das Spiel mag mich einfach nicht.

Mein Tipp. Wer sicher gehen will, der wartet noch eine Patchgeneration ab, dann ist es auch günstiger.

Bewertung vom 2008-09-22

1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.

Wer Geduld hat wird belohnt.

Wie das Pen & Paper DSA, ist Drakensang ein Spiel auf das man sich einlassen muss, für das man grade am Anfang etwas Geduld braucht, damit es dann seine Stärken entfalten kann.Kein Spiel das von Anfang an mit Action und Effekten glänzt.
Ich kann alle sachliche Kritik verstehen (eintönige Dungeons, Wolfsratten die so schlau (?) sind immer das schwächste Party-Mitglied anzugreifen, überhaupt viel zu viele Wolfsratten..., Linearität usw.) aber das alles verblasst vor der dichten, fantastischen Atmosphäre des Spiels, in die man eintauchen KANN. So ist die Grafik technisch nur "gut" aber liebevoll und detailreich. So gibt es keine Tag u. Nachtwechsel, dafür aber stimmungsvolle dramaturgische Lichteffekte. So ist das Spiel zwar recht linear (für ein Rollenspiel), aber dafür hat man immer ein Ziel vor Augen, es gibt einen dramaturgisch gut in Szene gesetzten Handlungsstrang, und die In-Game Inszenierungen lassen ab und an Filmatmosphäre aufblitzen. So ist die Inventarverwaltung umständlich, und die wirklich nützlichen Talente begrenzt, aber es gibt doch viele Möglichkeiten der Spezialisierung, und Anwendung von z.B. Alchemie u. Schmiedekunst. So kann man Anfangs zwar zwischen vielen Archetypen wählen, nicht aber deren Aussehen verändern, später aber die Kleidung individuell auswählen. So gibt es begrenzte Dialogoptionen und nur teilweise Vertonung, aber die Dialoge sind gut, und die Sprecher zum Teil sehr gut und bekannt (Dranors Stimme z.B.)

Ein Spiel für lange Herbst- und Winterabende, für Freunde von guten Inszenierungen und Atmosphäre, weniger für Leute die sehr viel auf Handlungsfreiheit und/oder Action setzen.
Die Wertung ist vorläufig da ich das Spiel noch nicht durchgespielt habe.

Bewertung vom 2008-09-18

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Die Welt von Aventurien

Im Gegensatz zu anderen Spielen biedert sich "Das Schwarze Auge: Drakensang" nicht sofort dem Spieler an, sondern es braucht einige Zeit, bis man sich an den etwas anderen Stil gewöhnt hat. Hier gilt es nicht, die meisten Punkte zu machen oder die größten Gegner zu besiegen. Stattdessen erfreut man sich an der wunderbaren Atmosphäre, die, man kann es nicht anders bezeichnen, eindeutig aventurisch ist. Dies freut natürlich alle begeisterten DSA-Spieler, die sich deswegen sofort in der Welt heimisch fühlen dürften. Die Stadt und die Umgebung sind sehr heimelig programmiert, mit vielen NSCs bevölkert, so dass man sich wirklich fühlt, als wäre man mitten im Kosch selbst. Und die Geschichte? Nun, zu Beginn denkt man, man befindet sich mitten in der Aufklärung einer Mordserie, doch nach und nach zeigt sich, dass diese Sache weitaus größer ist als man dachte.

"Das Schwarze Auge: Drakensang" ist natürlich für alle Fans des gleichnamigen Rollenspiels ein Pflichtkauf. Allerdings dürften die Action-Fans sich etwas langweiligen, da es hier hauptsächlich um die Stimmung des Spiels geht. Die Grafik ist mit den vielen kleinen Details ist schön anzusehenund die Auswahl der Charaktere ist zwar begrenzt, aber facettenreich genug, so dass man seine eigenen Wünsche erfüllen kann. Der wirkliche Negativpunkt ist jedoch, dass man versucht hat, sowohl Rollenspieler als auch PC-Spieler, die DSA nicht kennen, anzusprechen, weswegen das Spiel zwar beiden Seiten etwas bietet, aber im Gesamteindruck für keine wirklich grandios ist.

Aber trotzdem sollte man sich Drakensang nicht entgehen lassen. Hier bekommt man endlich wieder die Gelegenheit auf dem PC in die Welt von Aventurien einzutauchen und kann damit viele Stunden stimmigen und interessanten Spielspaß haben.

Bewertung vom 2008-09-14

3 von 5 fanden diese Bewertung hilfreich.

mehr Frust als Lust

Als alter Fan der Nordland Triologie habe ich mich natürlich auf Drakensang gefreut.

Doch leider sind mir im Spiel mehr negative Sachen aufgefallen, als positive:

Zunächst ist es dem Spieler nicht möglich das Aussehen der Spielfigur zu verändern. Man hat lediglich die Möglichkeit zwischen Mann oder Frau zu entscheiden. Die Werte & Klassen können frei gewählt werden.

Nächster Kritikpunkt ist, daß Gespräche die man mit NPCs führt größtenteils ohne Sprachausgabe sind.

Da Drakensang aus gefühlten 70% Dialog und 25% Kampf besteht, bedeutet dies, daß man sich durch eine Unmenge an Textdialogen klicken muß. Ich lese zwar gern, jedoch nicht unbedingt vor dem PC sitzend ;)

Man muß ausserdem sehr lange Laufwege in Kauf nehmen, dadurch wird die Spielspannung auch nicht gerade erhöht.

Alles in allem bin ich ehrlich enttäuscht über Drakensang.

Bewertung vom 2008-09-13




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