Medal of Honor - Airborne (DVD-ROM)
~Windows XP, Windows Vista
Preisüberwachung für Medal of Honor - Airborne (DVD-ROM):
productinformation für Medal of Honor - Airborne (DVD-ROM):
Durchschn.Kundenbewertungen:
basierend auf 90 Rezensionen
ASIN: B000QGDX02
EAN: 5030932059079
Platform: Windows XP, Windows Vista
Erscheinungsdatum: 12.09.2007
Verkaufsrang: 916
Publisher:Electronic Arts GmbH
Studio: Electronic Arts GmbH
Label: Electronic Arts GmbH
Altersfreigabe: Freigegeben ab 18 Jahren
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Produktbeschreibungen
Technische DatenSoftware / KategorieSpieleTechnische DatenSoftware / UnterkategorieSpiele - ActionTechnische DatenSoftware / AuslieferungsmedienDVD-ROMTechnische DatenVerschiedenes / VerpackungRetailTechnische DatenSoftware / LizenztypFull Package ProductTechnische DatenSoftware / LizenzpreiseStandardTechnische DatenSoftware / Anzahl Lizenzen1 BenutzerTechnische DatenKopf / ProduktlinieMedal of HonorTechnische DatenKopf / ModellAirborneTechnische DatenKopf / KompatibilitätPCTechnische DatenKopf / LokalisationDeutschTechnische DatenKopf / HerstellerElectronic ArtsTechnische DatenSoftware / Kompatibilität mit SpielkonsolenPCTechnische DatenSpiel / KontextRealistischTechnische DatenKopf / Paketierte Menge1Technische DatenSpiel / ElementeAction - Schießen, erste PersonTechnische DatenSystemanforderungen / PlattformWindowsTechnische DatenSpiel / ESRB-BewertungTeen (13+)Technische DatenSoftware / LizenzkategorieShrinkwrapTechnische DatenSpiel / PEGI-Rating16+Technische DatenSpiel / PEGI-Rating-AusnahmeFinnland 15+Technische DatenSpiel / PEGI-InhaltsbeschreibungGewaltTechnische DatenSpiel / Online-SpielEingebautTechnische DatenSpiel / USK-FreigabeKeine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG
Kundenrezessionen und Meinungen für :
8 von 9 fanden diese Bewertung hilfreich.
Das Geld nicht Wert !
Tja, wo fängt man am besten an zu erzählen was alles Müll ist bei dieser "Demo", denn ein richtiges Spiel dauert länger als ca. 4 Stunden !
Nun gut, die Grafik und der Sound sind nicht schlecht haben ja auch schon die meisten hier geschrieben jedoch gibt es wirklich viele Punkte die zu bemängeln sind.
1. Im Online Modus kann man nur den Namen verwenden mit dem man das SPiel registriert hat.Heist alle Clanmember werden ein Problem haben mit ihrem Clantag zu spielen da nur Buchstaben zuläßig sind.
2. Es gibt bis jetzt keine Dedicated Server !!!
3. Beim (online) connecten auf das Spiel eines anderen Gamers treten stets irgendwelche Verbindungsprobleme auf.
4. Der Singelplayer ist hundert mal zu kurz.
5. Die "Waffenschäden" sind total unterschiedlich so das die Amis im vorteil sind.
6. Die Amis haben stets vorteile und gewinnen beim onlinezocken auch meistens.Daher ist das Verhältniss total unausgewogen und nach 5 mal respawnen(AXIS) und gleich wieder erschossen werden hängt einem das Game dann auch ausm Hals raus. :c)
7. Was auch meiner Meinung nach fehlt ist der Spielmodus wo die Deutschen einen Panzer oder was auch immer beschützen müssen und die Amis müssen eine Bombe legen.(OBJ) Gibts hier nicht !? Lediglich Capture the Flag wird angeboten das nach 12 maliger einnahme der gleichen Fahne total nervt.
So, mein Fazit lautet daher: Dieses Spiel hat wohl der Hausmeister von EA programmiert weil sie so die kosten des richtigen Programmierers sparen konnten ! :c)
Das Geld ist es nie im Leben wert und für mich auch nicht nachvollziehbar wie so ein halbfertiges Spiel auf den Markt kommen konnte.
Danke EA !
4 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.
Insgesamt waren die Vorgänger besser
Ich habe das Spiel (überraschend schnell) durchgespielt und bin doch etwas enttäuscht. Als Hauptmangel: Es ist VIEL ZU KURZ! Die Spiellänge entspricht vielleicht einem besseren Addon, aber für ein derart teures Spiel ist das im Einzelspielermodus definitiv zu wenig.
Dann ist die Idee der Supergegner an Ende (ja, die Gasmaskennazis mit MG im Arm) absolut daneben. Ich hatte wie bisher eine realistische WWII-Simulation erwartet, aber das ist absoluter Mumpitz.
Ach ja, wieso kann ich als Alliierter am jeweiligen Missionsbeginn deutsche Waffen auswählen? Kann doch irgendwie nicht sein...
Positiv möchte ich die gelungene Grafik hervorheben, die Absprungszenarien sind zum Teil wirklich beeindruckend real.
51 von 55 fanden diese Bewertung hilfreich.
Tolle Optik und Stimmung - aber wenig Tiefgang und Abwechslung
Ein Glück hab ich mir das Spiel vorm geplanten Kauf doch erstmal
ausgeliehen. Vorweg sei gesagt - es macht Spass, mal eben ein paar
Minuten in den WWII einzutauchen und über die Maps zu laufen, da
alles optisch und akustisch wirklich sehr schick, ansprechend,
realistisch und vorallem athmosphärisch ist. Nur fallen einem beim
intensiven Spielen viele Dinge und Bugs auf, die in fast allen
Vorgängern der MoH Reihe nicht so gravierend waren. In Sachen
Technik und Leistungsausschöpfung wird dieses Spiel aber auf jeden
Fall den derzeitigen Ansprüchen gerecht.
Ein kurze Gegenüberstellung der positiven aber vorwiegend negativen Kritikpunkte:
-------
PRO
-------
SPIELGESCHEHEN:
- freie Landungsplatzwahl durch Fallschirmabsprung mit jeden neuen Respawn (manchmal startet man aber auch direkt auf dem Schlachtfeld)
- Speicherung aller abgeschlossenen Missionspunkte sowie Waffenskillfortschritte (außer der Upgrades) innerhalb einer Mission
- diverse Möglichkeiten für Auszeichnungen (Missionsabsolvierung, Drop Zones, Waffenupgrades ... usw.)
- Unterstützung von neuen Kameraden die im Laufe des Missionsablaufs über dem Einsatzgebiet neu abspringen
- ziemlich große Maps mit vielen Details und relativ freier Wegwahl
- abwechslungsreiche und passende Sprechdialoge direkt im Spiel
- die Steuerung ist gut - vorallem das Ducken und um Ecken Lehnen während des Zielens
- tolle Physik in der Bewegung der Figuren und des Spielers (beim Sprinten, Schießen, Angeschossen werden ...)
WAFFEN:
- Upgradesystem mit je drei Upgrades pro Waffe bei genügend Abschüssen
- relativ realistische Optik (1st Person sowie Iron Sight)
- guter Sound und gutes physikalisches Verhalten (Rückstoß- / Ladeverhalten)
- zwei Hauptwaffen, eine Handfeuerwaffe und drei verschieden Granaten kann der Spieler tragen (auch die "gefundenen" deutschen Waffen)
- im Sniperzoom Modus kann man durch Luftanhalten die Waffe ruhig halten
KI:
- obwohl viele sie nicht gut finden, finde sie eigentlich ganz gelungen
- Gegner nutzen alle Gegenstände und Gebäude sowie natürlichen Begebenheiten für die Deckung
- sind viel in Bewegung (Snipern schwieriger)
- Sammeln sich, um in Trupps vorzustoßen
- reagieren auf Bewegung der KI Gegner und auf den Spieler (auf Anzahl der Soldaten in Stoßtrupps reagieren, Handgranaten ausweichen usw.)
- eigene Truppen warten auf den Spieler und stoßen gemeinsam vor, besetzen MG Nester und geben recht gutes Sperrfeuer
OPTIK / GRAFIK:
- ist wirklich gelungen
- realistisch und penibel vielen Originalen nachempfunden / "nachgebaut"
- nutzt die Leistung aller aktuelle Grafikkarten
- gelungene Texturen und Oberflächenoptik
- tolle Lichteffekte und Ausleuchtung durch Lichtquellen und z.B. Explosionen / Mündungsfeuer (Umgebungslicht und Schatten sind ziemlich realistisch)
- tolle Unschärfe Effekte (beim Laufen, bei Explosionen, Fallen und Zielen mit Sniperwaffen)
SOUND:
- ebenfalls gut und passend
- Soundeffekte von Originalen aufgenommen
- tolle Surroundansteuerung
- Musik thematisch von alten Teilen übernommen sowie viele neue Kompositionen
------------
CONTRA
------------
SPIELGESCHEHEN:
- VIEL ZU KURZE SPIELDAUER (6 recht kompakte Level mit relativ einseitigen Missionzielen)
> ich habe in insgesamt zwei Tagen (also in ca. 10 oder 12 Stunden) das Spiel durchgespielt
(auf Stufe 'Normal' mit allen Waffenupgrades und diversen Drop Zones)
- das Spiel wirkt so als wäre es nur für Multiplayergaming gemacht worden
(kein wirklicher Tiefgang in der Handlung - jede Mission ist einfach eine neue platzmäßig
begrenzte Map die von Anfang an fast überall zugänglich ist - man muss nur alle Feinde
beseitigen und ein paar Dinge zerstören - fertig - nächste Mission)
> das schlimme daran ist aber, dass der LAN Modus abgeschafft wurde - das heißt kein
Spielen mehr im Netzwerk ohne Internetverbindung auf allen Rechnern
- Spielaufbau ähnlich dem 'Battelfield' Spielprinzip (man respawnt jedes mal neu durch
Fallschirmabsprung) ABER bereits erledigte Feinde sind immerwieder neu da
- nur Kontrollpunkte an denen automatisch der Fortschritt gespeichert wird - man kann nicht
selber speichern und muss in manchen Leveln sehr viele Gegner erneut erledigen, um dahin
zu gelangen, wo man schon war
- außer der Waffenupgrades bringen keine der verliehenen Medaillen einen Vorteil - keine
Bonusmaps/-missionen oder Waffen oder andere Extras - lediglich ein paar Videos werden
bei verdienten Medaillen freigeschaltet[ich habe jedenfalls noch keine weiteren "Belohnungen"
bemerkt obwohl ich irgendwo im Web davon gelesen hab]
- die Maps ansich sind kaum veränderbar > bis auf ein paar Scheinwerfer, Benzinfässer und
Lautsprecher ist die Umgebung starr und unbeweglich (keine zerbrechbaren Fenster, Türen, Kisten usw.)
FIGUREN:
- Soldaten haben nach Klasseneinstufungen andere Lebensenergiewerte (normale Soldaten brauchen
zwei Schüsse wobei andere Einheiten einer höheren Klasse ein ganzes Magazin benötigen, um beseitigt
zu werden - obwohl sie fast gleich aussehen)
- endgegnerähnliche Figuren (MG42 Soldaten) > sind im Gegensatz zu allen anderen Bots unsinnig
bevorteilt (unrealistische Lebensenergie und Waffenstärke - benötigen drei bis vier Headshots oder
mehrmaliges Nachladen um beseitigt zu werden)
- Soldaten benutzen ausschließlich eine Waffe und treffen auch mit SMG's auch aus weiten Entfernungen
fast immer beim ersten Schuss
- alle (gegnerischen) Einheiten haben dabei anscheinend unendlich Munition (obwohl sie manchmal
selbst sagen, dass sie keine Munition mehr hätten)
- Medipacks können nur vom Spieler selbst verwendet werden (Soldaten sterben auch direkt auf
einem rumliegenden Medipack)
- geschossen wird oft mit Vorrang auf den Spielenden - auch wenn dem Gegner eine befeindete KI Einheit
vors Korn läuft, wird immer erst auf einen selbst gezeilt und geschossen - manchmal auch wenn der Feind
von einem KI Gegner angegriffen wird
- andauernder Respawn von gegnerischen Einheiten aus dem nichts (bis man eine Gebäude o.ä. "gereinigt"
oder einen Kontrollpunkt erreicht hat)
49 von 55 fanden diese Bewertung hilfreich.
naja......... nicht der bringer
hab das game gestern abend 19:30uhr installiert.... 01:00 war ich komplett durch (inklusive raucher- und pinkelpausen). die verschiedenen absprungmöglichkeiten bieten auch keine langzeitmotivation da man am ende eh wieder immer das selbe machen muss. ich hatte mich echt auf das game gefreut und umso enttäuchter war ich dann vom singleplayermodus. naja, heut war dann der mp-modus dran: war ganz nett, mehr aber nicht. so gerockt wie das alte mohaa hat er nicht. man spielt ne halbe stunde dann wirds langweilig. waffenbalance is nicht vorhanden, deutsche haben kein richtiges sniper... naja und alle spielmodi sind wie tdm, die deutschen können nicht auf dächer und als ami springt man auf dem dach am deutschen spawn ab und mäht alles nieder. also eine große community wird es für das spiel nie geben.
meine empfehlung: wartet bis es auf der spielepyramide ist oder macht es wie ich und leiht es euch für 2tage aus der videothek aus. den singleplayer modus schafft man da 100%ig und der multiplayer rechtfertigt dann einen kauf auch nicht (öde). also im vgl: 2€ videothekgebühr oder kanppe 50€ fürn kauf hinblättern.
45 von 49 fanden diese Bewertung hilfreich.
Zu wenig fürs Geld
Es ist mal wieder soweit - eine neue Episode aus dem Medal of Honor Universum wird von EA groß in Szene gesetzt. Im mittlerweile elften Teil der Zweiter-Weltkrieg-Shooterreihe dreht es sich zum allerersten Mal um die U.S. amerikanischen Luftlandeeinheiten - die Airborne. Anders als in den bisherigen Teilen startet man nicht auf Mutter Erdes Boden, sondern lässt sich auf mehr oder weniger elegante Weise per Fallschirm aus dem Flugzeug fallen.
Nach einem kurzen Tutorial im Fallschirmsprung wird man auch direkt ins Spielgeschehen befördert, ohne dass man, wie in einigen Vorgängern üblich, eine halbe Stunde am Schießstand seine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss. Beim Mission-Briefing wird einem per Diashow der erste Auftrag und Kampfsprung näher gebracht. Auf einer Karte sieht man neben rot kolorierten Gebieten, die starke Gegneraktivität markieren, zwei grüne Kreise, die die sicheren Landepunkte darstellen. Kurz darauf befindet man sich bereits im freien Fall über Sizilien.
Jetzt hat der Spieler die Wahl überall auf der Karte zu landen - mehr oder weniger überall, da die Fallbeschleunigung dem Radius der Landezone dennoch Grenzen setzt. Man kann sich entweder für einen der beiden sicheren Punkte entscheiden, oder eigene Wege gehen. Das macht es möglich mit einem Scharfschützengewehr auf hochgelegenen Häuserdächern zu landen und von dort bereits einige Gegner auszuschalten. Auch gibt es in jeder Mission fünf so genannte "Skilldrop Punkte", mit denen man sich Abzeichen verdienen kann, die einem allerdings außer Prestige absolut nichts bringen.
Neu ist auch, dass der Spieler vor jeder Mission aus einem bestimmten Arsenal von Waffen wählt - Alliierte wie Achse. So steht einem z.B. von Anfang an die deutsche MP40 zur Verfügung. Weitere Waffen werden im Spielverlauf freigeschalten. Es ist nunmehr auch möglich seine Waffen durch Erfahrungspunkte aufzuwerten. Wer jetzt ob der rollenspieltechnischen Aspekte ächzt, der sei beruhigt. In der rechten unteren Ecke des HUD wird der Umriss der aktuellen Waffe angezeigt, der sich hellblau füllt, wenn man mit besagter Waffe Gegner tötet. Für Kopfschüsse und mehrere Gegner in kurzer Folge wird man mit zusätzlichen Punkten belohnt. Hat man genug Erfahrung gesammelt, wird die Waffe bis zu drei mal automatisch mit einem fest vorgegebenen Upgrade ausgerüstet. Dies kann für geringere Nachladezeiten oder mehr Schaden sorgen, aber auch ein aufsetzbares Zielfernrohr oder Granatwerfer beinhalten.
Ebenso neu ist das Health-System von MoHA. Der Lebensbalken des Spielers wird links unten im HUD dargestellt und besteht aus vier kleineren Balken. Sobald der Spieler einen dieser Balken auf Grund von Schaden komplett verliert, kann er diesen nur durch Erste-Hilfe-Taschen zurückerlangen. Diese sind angemessen im Level verteilt oder werden manchmal von getöteten Gegnern hinterlassen. Ist der Balken nur zum Teil verloren, kann man ähnlich wie in Call of Duty 2 für ein paar Sekunden in Deckung gehen und dadurch seine Lebensenergie zurückgewinnen.
Grafisch sieht Medal of Honor Airborne sehr schön aus. Die Unreal 3 Grafikengine poliert die WWII Szenerie deutlich auf, vor allem wenn man an die alten Teile in Quake 3 Optik denkt. Zwar sehen manche Efekte nicht so schön aus wie bei BioShock, das auch mit der U3 Engine läuft, allerdings werden dort nie so große Terrains dargestellt wie in MoHA.
Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, warum ich trotz all dieser Innovationen und Verbesserungen zu Vorgängerteilen dennoch so einen Titel für meine Rezension gewählt habe.
Medal of Honor Airborne ist kurz - viel zu kurz. Trotz Expertmodus (härtester Schwierigkeitsgrad) dauerte es bei mir keine zehn Stunden, bis der Abspann über meinen Bildschirm flimmerte. Natürlich, man kann jetzt sagen, dass das von Spieler zu Spieler variiert, allerdings muss man heutzutage einfach davon ausgehen, dass vier von fünf Spielern bereits mehrere Shooter auf ihrer Durchgespielt-Liste haben. Deshalb gibt es für mich keine Entschuldigung für eine dermaßen peinlich kurze Singleplayerkampagne. Auch bietet diese keinen wirklichen Anreiz zum Wiederspielen. Zwar kann man für das eigene Ego versuchen alle Skilldrops zu meistern, aber letztendlich ist das eine Herausforderung, die mehr frustriert als Anreiz bietet.
Auch kommt beim Spielen der Kampagne des Öfteren Frust über die eigenen Teamkameraden auf. Die KI-gesteuerten Kumpanen stehen einem nur all zu oft im Weg und wenn sie zwischen einem und dem Gegner stehen, dann bleibt das eigene Feuer in ihnen Stecken, das des Gegners geht durch sie durch. Auch versperren sie einem nur all zu gerne gute Positionen, um Deckung vor Maschinengewehrfeuer zu suchen, oder blockieren einen beim Um-die-Ecke-lehnen. Der Umstand, dass Friendly-Fire trotz der verzweifelten FF-Rufe seiner Gefolgsleute ausgeschalten ist, frustriert sehr, da man sich nur all zu oft der Seinigen am liebsten entledigen würde.
Auch merkt man beim vorhin angesprochenen Um-die-Ecke-lehnen, dass Airborne wohl eher für den geneigten Konsolero, als für den PCler entwickelt wurde. Der Spieler hat nämlich nur die Option sich nach links oder rechts zu lehnen, wenn er über Kimme und Korn zielt - das so genannte Ironsight. Es ist auch nicht möglich währenddessen zu laufen. Ebenso kann man sich nur auf den Boden legen, wenn im Ironsight-Modus die Bewegungstaste nach unten gedrückt wird - wohl ein Umstand, der auf die begrenzten Tasten eines Controllers zurückzuführen ist. Ebenso fehlt auf dem PC die Möglichkeit mit dem Scharfschützengewehr ruhiger zu zielen, indem man den Abzug leicht drückt. Dieser ist auf dem Heimcomputer natürlich die linke Maustaste. Was auf der XBox dank abzugsartiger Schultertaste noch funktioniert, entfällt hier vollends.
EA hat im Vorfeld den Fallschirmsprung als große Innovation angepriesen, allerdings ist das ein Feature, das so gut wie gar keinen frischen Wind ins Spielgeschehen bringt. Zwar hat man dank dessen und durch die großen und mehr oder weniger offenen Karten die Möglichkeit die einzelnen Teilmissionen in beliebiger Reihenfolge zu erfüllen, einen wirklich signifikanten Vorteil birgt das allerdings selten und zur Erhöhung des Wiederspielwerts trägt dieses Feature nicht wirklich bei.
Sehr frustrierend ist auch, dass EA wohl an seinem Konzept festhält für einige seiner Spiele keinen LAN-Modus mehr zu entwickeln. Das Spielen gegen menschliche Gegner ist nür über die Onlineserver von EA möglich. Wer im heimischen Netzwerk gegen Freunde daddeln möchte der wird bitter enttäuscht. Wer also zu Hause eine LAN ausrichten will, der sollte lieber eine ordentliche Internetverbindung mitbringen, ansonsten wird MoHA wohl nich zu den Spielen des Tages zählen.
Der Multiplayermodus ist letztendlich das Einzige, was bei Airborne auf Dauer Spaß machen könnte. Bis jetzt gibt es sechs Karten. Drei wurden aus dem Singeplayer übernommen, die restlichen sind modifizierte Versionen alter MoH-Maps. Operation Husky, Operation Avalanche, und Operation Neptune sind aus der Kampagne, während Destroyed Village, Remagen und The Hunt neu aufpoliert wurden. Gespielt werden drei unterschiedliche Spielmodi. Zwei Team-Deathmatchmodi, in denen die Amerikaner entweder per Fallschirm abspringen oder aber genau wie die Achsenmächte am Boden spawnen. Der dritte Spielmodus ähnelt dem Flaggeneroberungsprinzip von Day of Defeat oder Battlefield 2, mit drei Kontrollpunkten - für die mittlere Flagge braucht man jeweils zwei Spieler, um diese einzunehmen.
Fazit: Medal of Honor: Airborne ist ein Spiel das wenig neue Akzente setzt. Dafür, dass man sich seitens EA beschwert, dass viele Spiele heutzutage keine Innovationen bieten, muss sich ihr neuster World War II Shooter wohl auch diesen Stempel aufdrücken lassen. Trotz netter Ideen wie dem Fallschirmsprung und den Waffenupgrades, sorgt der Titel für wenig Furore. Die schicke Grafik kann leider überhaupt nicht über die geringe Spielzeit und die teilweise frustrierenden KI-Probleme hinwegtrösten. Irgendwie hat man das Alles schon einmal gehabt und egal, ob man sich nun U.S Army, Navy, Airforce oder eine ihrer Spezialtruppen wie die Airborne nennt - bei wohl gut weit über 50 Zweite-Weltkriegsshootern ist das Ganze Szenario wohl mittlerweile ausgelutscht. Das Spiel bietet insgesamt zu wenig fürs Geld und ich würde es allerhöchstens eingefleischten Fans der Serie und ambitionierten Clanspielern ans Herz legen. Der Gelegenheitsspieler wird wohl eher enttäuscht sein.








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![Bewertung von Medal of Honor: Pacific Assault [EA Most Wanted] 3.5 basierend auf 11 Rezensionen](/images/sterne/stars-3-5.gif)
