Viva La Vida
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Produktinformation:
Durchschn.Kundenbewertungen:
basierend auf 141 RezensionenASIN: B0017NCVWY
EAN: 5099921211409
Erscheinungsdatum: 13.06.2008
Verkaufsrang: 264
Publisher: Parlophone (EMI)
Studio: Parlophone (EMI)
Label: Parlophone (EMI)
Format: Limited Edition
Anzahl Discs: 1
Kundenrezessionen
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Eingängiger Pop
Wer das erwartet, wird sicher beim ersten Hören entäuscht sein. Ich habe mir das Album nun schon mehrfach angehört. Nach den ersten beiden Sessions wollte ich die Scheibe sogar weiterverkaufen. Aber wie so oft bei Coldplay ( Außnahme das Vorgängeralbum ) braucht es einige Zeit, bis sich die Komplexität der Produktion erschliest und man die Feinheiten und gelungen Harmonien heraushört. Coldplay versteht es, wie zurzeit keine andere Band, den Hörer auf eine Reise zu schicken, auf der es immer wieder neues zu entdecken gibt.
Aber ich gebe zu, ich stehe auf solche Art Musik.
Am besten mit einem Glas Rotwein, oder einem guten Brandy und Kopfhörer.
0 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.
Auf dem Zenit wird man nicht ausgeschimpft!
Coldplay haben ein paar tolle Alben gemacht - vielleicht sind sie in Ermangelung an Alternativen deswegen ein wenig zu hochgelobt worden. Die tolle Stimme des Sängers schickte große Songs durch's Radio - die sucht man auf dem neuen Album vergebens! Nichts zündet wirklich, die Arrangements haben keine Kraft, der Sound ist breiig. Das Problem ist das die breite Öffentlichkeit sich aber in diese Band verliebt hat und sie feiern möchte - also redet man sich dieses Album noch schön! Es ist "experimentierfreudig", "reifer" und führt die Band in eine neue Richtung - das muß man in der Tat befürchten, aber noch werden sie eine Weile gefeiert!
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.
*** Überraschend gut mit diversen Hitsingles ***
Da ich, abgesehen von den meisten Single-Auskopplungen, nicht sonderlich von der Grösse Coldplays überzeugt war, hatte ich eigentlich so gut wie keine Erwartungen an dieses neue Album, da ich davon ausgegangen bin, dass man bereits betretene Pfade nicht verlassen wird und wie gewohnt fortfährt. Im Vorfeld wurde man natürlich via Radio-TV-Medien mit der ersten Single " Violett Hill " konfrontiert und man konnte sich so in etwa ausmalen, wie " VivaLaVida " wohl klingen wird. Nein...konnte man nicht. Ich wurde, zugegeben nach wiederholtem Hören, eines Besseren belehrt und positiv überrascht. OK...all diese, bereits von den Vor-Rezensenten erwähnten Parallelen zu U2, insbesondere zu " Joshua Tree ", sind in der Tat vorhanden, doch ist dies eigentlich fast logisch, da kein Geringerer als Brian Eno für die Produktion und Sound verantwortlich war. Was mir an " VivaLaVida " so gut gefällt, ist die Stimmigkeit und Vielfalt des Albums. Ich, der wirklich kein Fan von Coldplay oder melancholischer Musik ist, bin wirklich von diesem, meiner Meinung nach bestem Album von Coldplay, begeistert. Von den Songs...Sound...Vielfalt und Dynamik. Keine Frage...die bereits zum grössten Teil ausverkaufte Tour, wird wohl als ein Highlight in die Geschichte der Band eigehen. Es würde alleine genügen, VivaLaVida von Anfang bis Ende zu spielen und zusätzlich visuell dem Ganzen die Krone aufzusetzen; so stark und komplett sind wirklich nicht viele Alben. Chapeau...mehr kann man nicht mehr sagen. Mich würde es nicht überraschen, wenn dies " Coldplays " " Joshua Tree " sein wird.
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Lebensbejahende Weiterentwicklung
Es ist interresant zu beobachten wie sich die Musik mancher Künstler parallel zum Privatleben weiterentwickelt. So auch geschehen im Falle Chris Martin. Waren die meisten Coldplay Songs früher eher melancholisch bis schwermütig- eine Stimmung die sich durch die ganze Alben zog- ist das neue Album ein Fest der Lebensfreude, Viva la vida, der Name ist Programm. Konsequent zieht sich diese Haltung durch Musik und Text (Just because I am losing it doesnt mean I am lost). Auch wenn es Abstecher zu den Toten gibt (Those who are dead are not dead, they are just living in my head) wird deutlich: am Ende wird alles gut.
Es ist schön, diese Weiterentwicklung zu beobachten, zumal Coldplay musikalisch und lyrisch nichts an Talent eingebüßt hat.
Ich bin gespannt auf das nächste Album.
0 von 3 fanden diese Bewertung hilfreich.
Weichgespült und belanglos
Wer wie ich nach dem ziemlich kommerziellen, aber sensationellen X&Y auf eine Fortsetzung hoffte, wird mit Viva la vida bitter enttäuscht. Anspruchslose Liedchen, mal ein bisschen Ambient, mal ein bisschen U2, mit ganz wenigen Highlights. Hoffen wir, dass das nur ein Ausrutscher war.
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Musikbrei
Viva La Vida verwöhnt den Hörer mit schönen Melodien, das ist keine Frage, aber irgendwo stimmt's nicht. Es passt nicht, es juckt und zwickt. Die Melodien wollen allgemein nicht so richtig ins Ohr.
10 Songs gibt es auf diesem Album, das mit dem ruhigen und sich zu einer guten-Laune-Hymne steigernden "Life in Technicolour" beginnt. Ruhig bleibt es in den nächsten zwei Songs nicht, die sich voneinander kaum unterscheiden und durch ein für meine Ohren unausgewogenes Engagement ziemlich nervig zu hören sind. So will "Lost!" mit indisch anklingenden Rhythmen überzeugen, die sich allerdings mit dem Schlagzeug beißen. Gleiches bei "Strawberry Swing" bei dem das Untergrundgedudel, das irisch anmutet, den Song zur Zerreißprobe für die Nerven macht. Einfach schade, denn genau dieses Unausgewogene in Kombination mit verwirrenden Melodien (Ist das jetzt Refrain oder Text? Wo sind wir eigentlich gerade im Song?) machen das Album zu einem undurchsichtigen Musikbrei. Das vierte Lied "42" offenbart eine weitere Schwäche des Albums, denn gerade "42" beginnt mit einer wunderbaren ruhigen Melodie in alter Parachutes-Manier, bricht aber ca. zur Hälfte ab und will plötzlich schnell und spritzig sein - dass die zweite Hälfte sich nicht gut anhört, will ich gar nicht behaupten, aber warum bastelt man aus einer guten Songidee keinen ausgewogenen Song sondern wirft alles zusammen? Ähnliches bei "Love in Japan/Reign of Love", das schon zwei Namen in einem Song vereint - zur Hälfte kommt ein anderes Lied, das scheinbar mit dem vorangegangen nichts zu tun hat. Bei einer Länge von 6:51 könnte man das Lied doch auch trennen. Es ist doch nicht so, dass 10 Songs das Maximum eines Albums wären. Auch "Yes" ist geteilt und "Death and all his Friends" will bei einer Länge von 6:18 keine durchgehende Melodie finden.
Lichtblicke des Albums sind "Viva la Vida" und "Violet Hill", die meiner Meinung nach alleinstehend an die Hymnenkraft der Vorgängeralben herankommen können. Warscheinlich die Songs, die als Auskopplungen geplant waren bzw. sind das auch genau die Songs, mit denen in Funk und Fernsehen für das Album geworben wird.
Insgesamt scheint das Album einfach nicht zu wissen, was es will. Der Spagat zwischen langsam/schnell und alt/neu gelingt kaum, denn wenn man von allem etwas in einen einzelnen Song hereinpackt, wird er überladen und gekünstelt. Weg ist die alte Natürlichkeit und Ruhe der Vorgängeralben. Das Album hat seine schönen Momente und gerade wenn man es nur nebenbei hört, stört das erwähnte untergründige Gedudel nicht. Was einem aus dem Album gefällt, nimmt das Ohr dann halbherzig mit, der Rest wird ausgeblendet. Schade ist das schon, aber mehr schafft dieses Album für mich nicht.
1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.
Hart aber herzlich - Coldplay mal anders
Das neue Album von Coldplay ist erschienen und ich bin begeistert. Hart aber herzlich trumpfen Coldplay mit neuem Sound auf, was nicht heisst, dass Colplay ihren Erkennungswert verloren haben - ganz im Gegenteil! Während die letzten Album "X&Y" oder das Album "Parachutes" eher zum träumen einluden, so lädt "Viva la Vida" zum mitsingen und mittanzen ein. Rock und Brit-Pop vereinen sich in einigen Songs zu einem Klangerlebnis - Coole Sounds und ein starke Rhythmen, von denen man sich schnell fangen lässt, begeistern die Ohren von Colplay-Fans und vielleicht auch jene die es noch werden wollen. Das neue Album ist also ein Volltreffer für Colplayfans.
1 von 6 fanden diese Bewertung hilfreich.
Emotionslos
Ich bin völlig begeistert von dem Titelsong "Viva la vida". Ständig sind Ausschnitte des Songs im TV zu sehen/hören. Leider finde ich keine Single-CD zu diesem Lied, obwohl es in vielen Ländern auf Platz 1 ist. Also wohl nur zum "runterladen". Da ich diese Politik total doof finde, liegt mir nun das Album vor. Leider muss ich sagen, dass ich es absolut überbewertet finde. Die Lieder (Ausnahme "Vival la vida") sind völlig emotionslos und plätschern nur so dahin. Die Stimme des Sängers scheint immer in den Hintergrund gedrängt, als ob er eine Wolldecke vor dem Mund hat. Schade, nach dem Intro hatte ich mir mehr versprochen. Unverständlich finde ich auch, das ein recht lahmer Song wie "Violet hill" als Single zu kaufen ist und nur im Mittelfeld der Charts rumdümpelt, während ein toller Song wie "Viva la vida" nur auf dem durchschnittlichem Album oder im Internet zu kaufen ist. Kann und will ich nicht verstehen.
2 von 4 fanden diese Bewertung hilfreich.
Geil
Ich weiss nicht was andere Leute hier erwarten. Coldplay sind auch nur Menschen. Und nach einem Album wie X&Y einen würdigen Nachfolger zu produzieren ist nicht einfach. Bei mir läuft das Album rauf und runter. Es wurde besser als ich erwartet habe. Jeder Song ein Highlight.
1 von 16 fanden diese Bewertung hilfreich.
Nur noch schlecht
COLDPLAY = der Name ist Programm. Die neue Scheibe ist emotionslos und kalt.Die Songs wirken wie einschläferndes Gedröhne, ohne Höhen und Tiefen. Kein Tempowechsel, keine eingängigen Rhythmen. Selbst die langweiligen Keyboardpassagen und das üble Gitarrengeschrabbel werden noch überboten. Die einst so gelobte Leadstimme besticht nur noch durch nasalen, selbstgefälligen Jammergesang. Vermutlich ist die Band so von sich überzeugt, dass sie glauben die Fans kaufen ihnen alles ab.
Viva la Vida ist nur noch für die hartgesottenen Fans ein Hit. Aber auch da wird die Scheibe bald dahin verschwinden, wo sie hingehört. In die allerletzte Ecke.
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